Jazz Club Chur - Die nächsten Veranstaltungen


1. Mai-Konzert

 

Samstag, 8. Mai 2010, 20.15 Uhr, Hotel 3 Könige

 

Die Pilze

 

Benedikt Reising alto sax, Martin Eberle trumpet, fluegelhorn, Xavier Nussbaum tenor sax, Benjamin Külling piano, Marco Müller bass, Rico Baumann, drums

 

Dank:  Stadt Chur, Kanton Graubünden, Beitragsfonds der Graubündner Kantonalbank, Artephila Stiftung, Migros Kulturprozent, Stiftung Lienhard-Hunger.
Platzreservation:
Tel. 081 252 32 66
Weitere Infos:
 
www.jazzclubchur.ch, www.diepilze.com

Ein Berner „Jazzexport“, der es in sich hat! Die Pilze, alles junge Musiker um die 30, etablierten sich 2009 im Rahmen von "Swiss Jazz Diagonales" mit riesigem Publikumserfolg als "Abräumer". Geboren wurde der Pilzesound aus der Liebe zu Stadionhymnen und Kellertheatergrooves. Er bewegt sich zwischen freier Improvisation, Hip Hop, Punk und Poesie. Mit starker Bläserfront, Witz und ungezügeltem Innovationsgeist servieren die sechs Sammler ein Pilzgericht, das Appetit auf mehr macht. Dass Bandleader Benedikt Reising ein Faible für satte, kräftige Bläsersätze hat, ist dabei unüberhörbar. Genauso, wie die ganze Sache in keiner Beziehung mit Fantasie geizt, die sich von den Titeln der von Bandmitgliedern komponierten Stücke mit offensichtlich spielerischer Leichtigkeit und Nonchalance durch das Konzept bis hin in den inspirierten, eigenwilligen und stets für eine Unkonventionalität guten Sound zieht. In diesem Sextett ist Teamarbeit Trumpf, und auch improvisatorische Eruptionen spielen sich zumeist vor einem kollektiven Hintergrund ab.

Auf die Frage, wer die Pilze sind, gibt die Band mit ihrem 2008 auf Unit erschienen Debutalbum «Wer Sind Die Pilze» eine klare Antwort. Ohne sich in Schwindel erregenden, grammatikalisch zweifelhaften Nebensatzkonstruktionen zu verlieren, erzählen die Pilze vom Königreich Rench, von einem Gebetsbuch aus grauer Vorzeit, von Rimski Korsakows Entenjagd und von ihrer Idee von Jazz, die man auch ohne weiteres «Taaahhht!!!» nennen könnte. Wein beschreibt das Etikett als beerig mit einer Spur schwarzen Pfeffers. Zwar trifft beides auch auf die Pilze zu, doch nähert man sich ihnen eleganter auf anderen Wegen. Wären die Pilze ein Werbespot für den Beruf des Streifenpolizisten, würde dieser wohl lauten: Die Pilze – so direkt wie das Leben. Denn ihre Musik gelangt ohne Umwege über Radiostationen, Fahrstühle oder Daily Soaps direkt irgendwo in die Gegend zwischen Hirnrinde und Beckenboden. Und ihre Musik ist kompakt wie eine Quitte, die Frucht des einfachen Mannes, die sich die feinen Herrschaften gerne als Gelée aufs Brot schmieren. Der Melancholiker verzehrt sie als Quittenbrot, denkt dabei an das Polarlicht, das er nur vom Hörensagen kennt, und summt leise «Sele Leondra» vor sich hin. Mit jungen Bands ist es ähnlich wie mit alten Küchen. Man sitzt um einen gekachelten Ecktisch und trinkt Kaffee. Man lacht, verdrückt schon mal die ein oder andere Träne, nimmt alles nicht so ganz ernst, tanzt auf dem Tisch und erzählt sich Geschichten. Sieht man davon ab, die Bandgeschichte mit Kindheitsanekdoten über ums Lagerfeuer springende Blockflötenrowdies auszuschmücken, ist sie schnell erzählt. Die Pilze wurden 2006 vom Saxophonisten Benedikt Reising, der auch in Gruppen wie "Der Wawawa", "Jazzwerkstatt Bern" und "Le Rex" mitwirkt, gegründet und werden sich so schnell nicht auflösen.

Martin Eberle, geb. 1981 im Vorarlberg, bis 2004 klassisches Trompeten-Studium am Landeskonservatorium für Vorarlberg, 2004-2006 Swiss Jazz School und Substitut im Berner Sinfonieorchester. Seit 2006 frei schaffender Musiker in Wien. 2007-2009 Studium in Kulturmanagement an der Wiener Hochschule für Musik und darstellende Kunst/IKM. Mehrfacher 1. Preisträger bei österreichischen Landes- und Bundeswettbewerben und Initiator des Jazzorchesters Vorarlberg. Bands/Projekte: kompost 3, Die Pilze, Jazzwerkstatt Wien, Die Strottern & Jazzwerkstatt, JW Bern & Graz, Clemens Salesny Electric Band, Studio Dan, Philip Yaeger & Brand X, Fatima Spar & FF, Flip Philipp & Ed Partyka Dectett, Nouvelle Cuisine, Pro Brass, Swiss Jazz Orchestra, Sinfonieorchester Vorarlberg, Festspiele Bregenz, Volksoper Wien, Christian Mühlbacher, Hannes Löschel, Christoph Cech, Martin Reiter, Alegre Correa, Jon Sass, Peter Herbert, Ana Paula da Silva, Peter Madsen, Andi Schreiber.

Xavier Nussbaum, geb. 1974 am Genfer See, erste Erfahrungen an der Musikschule Montreux, Mitglied der Band "Disfunction",  Studium an der Swiss Jazz School Bern. Während dieser Zeit gründete er mit drei anderen Musikern die "Disfunkhorns", eine Bläsersektion, die sich schnell etablierte, 2005 trat er der Band „Bconnected“ bei, mit der er unter anderem durch Algerien, Tunesien und China tourte.

Benjamin Külling, geb. 1982 in Schaffhausen, 2003-2007 Swiss Jazz School Bern, Bands: Brothertunes, Jones, Die Pilze, Wurzel 5, Baze, Swiss Jazz Orchestra, Funky Brotherhood, Rogue State Alliance, spielte in der Schweiz, Deutschland, Italien, Frankreich, Österreich.

Marco Müller, geb. 1980 in Fribourg, ab 6 Jahren Violine, ab 17 Gitarre, ab 21 Jazz mit Kontrabass. Zwischen 2003-2007 Swiss Jazz School. Aktuelle Projekte: Der Wawawa, Marc Perrenoud Trio, Hildegard Lernt Fliegen, Die Pilze, Thali. Spielte oder spielt mit; Andreas Schaerer, Benedikt Reising, Anzou, Rico Baumann, Colin Vallon, Enrico Pieranunzi, Stefan Aeby, Bert Joris, Marc Perrenoud, Andreas Tschopp, Elina Duni, Donat Fisch, Lukas König u.a.

Rico Baumann, geb. 1983 in Bern, 2003-2007 Swiss Jazz School. Bands: Die Pilze, Swiss Jazz Orchestra, Trio Total, Elina Duni and the Golden Boys, Simon Heggendorn Quartet, Simon LaBey, Hydrian Gathering, Kreislers Musikalisch Poetischer Klub, Colin Vallon, Baze, Electric Blanket, Stefanie Heinzmann, Hildegard Lernt Fliegen, Kutti MC, Young Choreographers (Stadttheater Bern). Spielte in der Schweiz, Holland, Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien. Preise: 2006 Stipendium der Friedl Wald Stiftung.

2. Mai-Konzert

Variation

Ohren auf - lasst uns schauen

Variation meint Abwandlung, Modulation, Veränderung. Unter diesem Themenschwerpunkt bieten fünf Churer Kulturinstitutionen während fünf Tagen ein abwechslungsreiches Programm zwischen Musik und bildender Kunst. Durch die interdisziplinäre Annäherung werden der Begriff und die Bedeutung der Variation aus ganz unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Lassen Sie sich ein auf den spannenden Dialog zwischen den einzelnen Kunstgattungen und erleben Sie ein inhaltliches Zusammenspiel, wie es nur die Sprache der Kunst zu formulieren vermag. Ohren auf – lasst uns schauen.

 

Churer Co-Produktion:

Werkstatt Kultur-Bar, Bündner Kunstmuseum, Jazz Club Chur
kammerphilharmonie graubünden und Ensemble ö!

Donnerstag, 27. Mai - Montag, 31. Mai 2010

 

 

Beitrag des

JAZZ CLUB CHUR

 

Samstag, 29. Mai 2010, 20.15 Uhr, Hotel 3 Könige
 

Hans Hassler, Gebhard Ullmann, Jürgen Kupke, ...

Musik von einem anderen Stern

 

Hans Hassler accordeon, Gebhard Ullmann saxes, flutes, electronics
Jürgen Kupke clarinet und Gäste (vorgesehen: Moritz und Aurel Hassler)

 

Dank:  Stadt Chur, Kanton Graubünden, Beitragsfonds der Graubündner Kantonalbank, Artephila Stiftung, Migros Kulturprozent, Stiftung Lienhard-Hunger.
Platzreservation:
Tel. 081 252 32 66.
Weitere Infos:
 
www.jazzclubchur.ch

 

Hans Hassler, der weitbekannte Tausendsassa des Akkordeons mit Churer Wurzeln, kommt mit einer munteren Truppe nach Chur, die mit ihrer "Musik von einem anderen Stern" die Welt der vertrackten und verzwickten Variation auch für normale Erdenbürger zu erschliessen vermag. 

Beim JAZZ CLUB CHUR waren Hans Hassler und Jürgen Kupke 1998 mit der experimentellen Avantgarde-Jazzmusik-Formation "Tà Lam Neun" für 8 Bläser und 1 Akkordeon von (und natürlich auch mit) Gebhard Ullmann zu hören, Hans Hassler zudem 2004 als Solist im Rahmen des Festivals "Klangtausch Chur-Berlin". Den markanten deutschen Holzbläser Gebhard Ullmann, der in Amerika als Star und in Berlin als schräger Vogel gehandelt wird, hat der JAZZ CLUB CHUR seinem Publikum sodann 2001 mit der Gruppe "Conference Call" präsentiert, welche nebst Ullmann aus Michael Jeffrey Stevens, Joe Fonda und Han Bennink bestand, und ferner 2005 mit seinem New Yorker Quintet "Basement Research" mit Julian Argüelles, Steve Swell, John Hebert und Gerald Cleaver.

Hans Hassler, geb. 1945 in Chur, ist aufgewachsen als Sohn des weitherum bekannten Churer Fahrlehrers und Volksmusikanten Hans Hassler. Heute wohnt er mit seiner Familie am Zugersee. Hans Hassler beherrscht sieben Instrumente, allen voran das Akkordeon, und bewegt sich höchst erfolgreich in den musikalischen Grenzgebieten zwischen Volks- und Filmmusik, Jazz- und Improvisations- wie auch klassischer Musik. Ab 1956 nahm er Akkordeon-Unterricht, ab 1961 spielte er Klarinette, 1964-66 absolvierte er in Detmold eine Ausbildung zum Tontechniker und nahm Klavierunterricht. Danach studierte er in Zürich vier Semester Anglistik und Musikwissenschaft, ausserdem ab 1969 Klarinette an der Musikakademie Zürich. Auch tourte er als Unterhaltungsmusiker (u.a. mit dem bekannten Schlagersänger Peter Hinnen), spielte gelegentlich Dixieland und ab 1974 mit dem Schanfigger Ländlerquintett Bündner Volksmusik. Im klassischen Bereich war er Mitglied des Aargauer Symphonieorchesters und der Zürcher Opera Factory, und für die Wiener Philharmoniker komponierte er ein Konzert für Akkordeon und Blasorchester. In den 1980er Jahren war er Schüler von Mogens Ellegaard (1935-1995), welcher als grossartiger Musiker und "father of the avant-garde accordion" in Kopenhagen unterrichtete. 1988 debütierte Hassler beim Jazzfestival im Zürcher Volkshaus als Akkordeon-Solist. Er spielte dann mit der Avantgarde-Jazzgruppe "Habarigani" und in Mathias Rüeggs "Vienna Art Orchestra". Auch wirkte er an Auftritten und Aufnahmen von Ivano Torre, Beat Follmi, Koch-Schütz-Studer und Gebhard Ullmann mit. Ende 2007 nahm er sein erstes Soloalbum "sehr schnee sehr wald sehr" auf, welches sich mittlerweilen zum grossen Hit entwickelt. Mehr zu Hans Hassler: www.intaktrec.ch/rev147-a.htm Gebhard Ullmann, geb. 1957, hat mehr als 25 CD's produziert, mehrheitlich mit eigenen Gruppen, u.a. mit Carlos Bica, Ellery Eskelin, Phil Haynes, Hans Hassler, Drew Gress, Andreas Willers, Bob Stewart, Marvin "Smitty" Smith, Enrico Rava, Burhan Öcal, Trilok Gurtu, Bob Degen, Thomas Cremer, Günter Lenz, Han Bennink, Michael Jeffrey Stevens und Joe Fonda. Verschiedentlich hat Ullmann Preise gewonnen, so den Julius Hemphill Composition Award. Auch war er zu hören mit Paul Bley, Bob Moses, Bobby Previte, Glen Moore, Lauren Newton, Willem Breuker, Rita Marcotulli und Alexander von Schlippenbach. Jürgen Kupke, geb. 1960 im Vogtland/DDR, studierte von 1977 bis 1981 Klarinette an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Ostberlin. Von 1981-1987 war er Soloklarinettist am Theater der Stadt Brandenburg, 1987-1991 Saxophonist und Klarinettist an der kleinen Bühne "Das Ei" am Berliner Friedrichstadtpalast. Seit 1992 ist er freiberuflich als Studio- und Theatermusiker tätig (u.a. Deutsches Theater in Berlin / Berliner Ensemble / Maxim Gorki Theater Berlin). Darüber hinaus spielt er u.a. in den Jazzgruppen: The Clarinet Trio, FRIGG und Tà Lam Acht. Mitwirkung bei Rundfunk-, Theater- und CD-Produktionen. Tourneen und Konzertreisen führten ihn in viele Länder Europas, die USA, nach Kanada und Mexiko. Er unterrichtet an der Musikschule Berlin-Kreuzberg.

 

JAZZ CLUB CHUR - Empfehlung

 

Bündner Kunstmuseum            Anmeldung: Bündner Kunstmuseum, Tel. 081 257 28 68

 

Ohren auf – lasst uns schauen!  (Workshop für junge Menschen von 6 bis 12 Jahren)

Samstag, 29. Mai 2010, 14.00 bis 16.00 Uhr, Bündner Kunstmuseum Chur

Manche Kunstwerke bestehen aus mehreren Teilen oder Reihen. Darin sehen wir Ähnlichkeiten und Abweichungen. Durch die Melodien und Improvisationen des Musikers Hans Hassler werden solche Variationen sogar hör- bar. Mit ihm zusammen schauen wir genau hin, bringen unsere Ideen ein und die Kunst zum Klingen.

Hans Hassler (Akkordeon) und Alexa Giger (Museumspädagogin).



Suisse Diagonales Jazz Festival 2011

Das Festival des jungen und aktuellen Schweizer Jazz,
beim JAZZ CLUB CHUR am 4. und 5. Februar 2011

 

Suisse Diagonales Jazz Festival 2011 – das sind 10 Bands, 20 Veranstaltungsorte und 100 Konzerte. Der Verein Suisse Diagonales Jazz (SDJ), in welchem der JAZZ CLUB CHUR von Andrea Engi vertreten wird, will mit diesem Festival dem Publikum die Vielfalt der aktuellen Jazzszene in der Schweiz aufzeigen und den aus allen Landesteilen ausgewählten Bands Auftritte v.a. in den jeweils andern Sprachregionen ermöglichen.

Ergänzt wird das Festival an den meisten Orten, so auch in Chur, durch Konzerte mit "Local Heroes": Jeder Veranstalter sucht und präsentiert jeweils als Vorgruppe zum Headliner talentierten Nachwuchs aus seiner eigenen Region.

Das im Jahr 1995 durch die vier Jazzclubs Moods (ZH), AMR (GE), BeJazz (BE) und Kuppel (BS) gegründete Festival, welches sich der Förderung des schweizerischen Jazzschaffens verschrieben hat, konnte viel erreichen. 2001 entstand daraus ein Verein mit dem Ziel, die Zusammenarbeit zwischen den regionalen Partnern, den Grundpfeilern einer starken Jazzszene, zu vertiefen und in professionelle Strukturen einzubetten. Zahlreiche Clubs und Veranstalter aus der ganzen Schweiz sind seither diesem Verein beigetreten. 

Suisse Diagonales Jazz bietet Ihnen auch 2011 eine Reise durch eine junge, dynamische Szene an. Freuen Sie sich auf Neuentdeckungen und eine Horizonterweiterung der feineren musikalischen Art! Das Festival folgt damit seinem Ruf als wichtige nationale Plattform im Namen des Schweizer Jazz.

Die Musik, welche während eines Monats durch die Schweiz klingt, lässt sich in keine Schublade einordnen. Sie bezeugt, dass der Jazz in der Schweiz nicht nur am Leben ist, sondern auch eine hohe Qualität aufweist. Und das Beste zum Schluss: Dies alles passiert ganz in Ihrer Nähe!

Mehr Infos:  www.diagonales.ch


Beim JAZZ CLUB CHUR gastiert die "Suisse romande" am 4. Februar 2011 mit dem "Stefan Aeby Trio" (Stefan Aeby piano, André Pousaz bass, Julian Sartorius drums) und am 5. Februar 2011 mit dem "Morgane Gallay/Lionel Gafner Duo" (Morgane Gallay vocal, loop, Lionel Gafner bass).

Der JAZZ CLUB CHUR sucht nun zu jedem Konzert je einen tüchtigen "Local Hero", also einen möglichst noch nicht 30-jährigen Solisten oder eine entsprechende Band aus unserer Region (ganz GR, SG bis ~ Sargans). Selbstverständlich gibt es eine kleine Gage, ein Nachtessen, wenn nötig mit Uebernachtung, viel Ehre und Resonanz. Also, nehmt all Euren Mut zusammen und:

 

Meldet Euch beim JAZZ CLUB CHUR !

 

Postfach 55, 7006 Chur
Tel. 081 252 32 66

Fax 081 250 49 15

engi.andrea@sunrise.ch

oder an der Abendkasse bei den nächsten Konzerten  

 

JAZZ CLUB CHUR - Preise / Mitgliedschaft

 

Eintrittspreise
(pro Person)

Erwachsene   Fr.  35.--
Schüler, Lehrlinge, Studenten (bis 16  gratis)   Fr.  5.--


 

 

Ermässigungen
(pro Person)

für Mitglieder
(auch für Schüler, Lehrlinge, Studenten ab 16!)   Fr.  5.--

für Gruppen ab 10 Personen
(Schulklassen, Reisegruppen, Vereine, Firmen usw.)   Fr.  5.--

 

 

 

Mitgliederbeiträge

Erwachsene einzeln   Fr.  30.--
Paare   Fr.  50.--

Schüler, Lehrlinge, Studenten (ab 16)   Fr.  5.--



 

 

Mitglied werden?

Tel.:  081 252 32 66   oder  Abendkasse

 

 

JAZZ CLUB CHUR - Programmauszug:

(Änderungen vorbehalten - Weitere Konzerte vorgesehen)

Samstag, 16. Oktober 2010, 20.15 Uhr, Hotel 3 Könige

Memphis Legend Joyce Cobb and The Michael Jefry Stevens Trio

Joyce Cobb vocal, Michael Jefry Stevens piano, Renardo Ward drums, Jonathan Wires bass

 

Freitag, 29. Oktober 2010, 20.15 Uhr, Hotel 3 Könige

Vienna Art Orchestra 2010   "Dancing Poems"

 

Mittwoch, 24. November 2010, 20.15 Uhr, Hotel 3 Könige

Christoph Stiefel Inner Language Trio

Christoph Stiefel piano, Thomas Lähns bass, Marcel Papaux drums

JAZZ CLUB CHUR - Hinweis

Spätverbindung auf der Strecke Chur-Zürich je Freitag/Samstag, Samstag/Sonntag:

Chur-Zürich
Chur ab mit Komfort-Bus ab Postauto-Station 23.45
Pfäffikon/SZ an 00.55
Pfäffikon ab mit S-Bahn nach Rapperswil/Oberland 00.57 (eher etwas später)
Pfäffikon ab mit S-Bahn nach Zürich 01.12
Zürich an 01.53

Zürich-Chur
Zürich HB ab mit S8-Bahn 00.17
Pfäffikon/SZ an 00.59
Pfäffikon ab mit Komfort-Bus 01.05
Sargans an 01.50 / Bad Ragaz an 02.00 / Landquart an 02.10
Chur an 02.25

Foto-Chronik "30 Jahre JAZZ CLUB CHUR"

Im JAZZPODIUM, der führenden deutschen Fachzeitschrift für engagierte Jazz-Enthusiasten, schreibt Reiner Kobe in der Ausgabe vom April 2008:

"Hier sind drei Jahrzehnte Jazzgeschichte dokumentiert, in lokalem Rahmen zwar, aber auf beispielhafte Weise. 360 Konzerte mit 1500 Musikern hat der Jazz Club Chur veranstaltet. Das mag wenig erscheinen, zumal Chur die Hauptstadt des Schweizer Kantons Graubünden ist, doch entscheidend sind Niveau und Qualität, mit der der kleine Club zu Werke geht. Im familiären Rahmen geben die Musiker ihr Bestes, egal, ob sie sich Meriten noch verdienen müssen oder schon einen Namen haben wie Dave Brubeck und Clark Terry oder die inzwischen verstorbenen Jimmy Smith, Teddy Wilson, Art Blakey oder Milt Jackson. Es geht quer durch den stilistischen Garten, man gibt sich, wie zu erfahren ist, 'gemässigt modern', blendet Blues, Dixie und Gospel bewusst aus. Der am 4. November 1977 gegründete Jazz Club Chur, das sind im Prinzip Andrea Engi und Werner Tester, 'ein Zweimanngespann mit Damen', wie es im Vorwort des Jubiläumsbandes heisst. Die beiden Gründerväter können stolz auf das Erreichte sein. Engi, dem der Jazz 'gewissermassen in die Wiege gelegt' wurde, wie er einleitend schreibt, und Tester, der 'Dokumentalist' des Clubs, der alles in Wort und Bild festgehalten hat. So sind es vorwiegend seine Schwarz/Weiss-Aufnahmen, die den Band prägen und dem Club ein Gesicht geben. Er lebt von seinem Stammpublikum, 'Menschen verschiedenster Couleur, die Stile gleich Stile, Ideologie gleich Ideologie, Trends gleich Trends sein lassen'. Der fremde Leser und Betrachter kann daran teilhaben und sich anstecken lassen von dieser immensen Freude am Jazz."

Als "kleine Kulturgeschichte eines grossen Clubs" bezeichnet Ueli Staub, Vibraphonist des längst legendär gewordenen "Metronome Quintet", Initiant der Ausstellung und des Buches „Jazzstadt Zürich - Von Louis Armstrong bis Zurich Jazz Orchestra“, in seiner Buchbesprechung, welche im Schweizer "JAZZ'N'MORE"-Magazin erschienen ist, das 420-seitige, 1,6 kg schwere Monumentalwerk von Werner Tester über den JAZZ CLUB CHUR. Tester hat das Buch mit Fotos, lückenlosen Angaben zur personellen und instrumentalen Besetzung, Kritiken, Notizen aus dem Gästebuch u.a.m. ausgestattet, Andrea Engi hat Texte mit allerlei Anekdoten und Hintergrundinformationen hinzugefügt. So bietet das Buch nun einen erstaunlich repräsentativen Querschnitt durch das schweizerische und weltweite Jazzgeschehen der letzten 30 Jahre. Wer ein gängiges Jazzlexikon neben das Musiker-Register legt, wird überrascht sein, wieviel Prominenz aus aller Welt in Chur präsent ist und hier ein und aus geht. Erhältlich ist das Buch zum Preise von Fr. 48.-- (+ Versandkosten) beim Jazz Club Chur (auch an dessen Abendkasse) sowie im Buchhandel.

Aktion bei Bestellung/Kauf beim Jazz Club: Fr. 35.--

"Provinz ist nur dort, wo man es zulässt", sagt Ingrid Mössinger, Generaldirektorin der Kunstsammlungen der Sächsischen Stadt Chemnitz. Beim JAZZ CLUB CHUR ist völkerverbindende Weltoffenheit seit je Programm. Die Chronik soll dies eindrücklich belegen.

Kontakt

Jazz Club Chur
Andrea Engi
Postfach 55
7006 Chur
        
Tel. 081 252 32 66
Fax 081 250 49 15
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