Jazz Club Chur - Die nächsten Veranstaltungen


5. Frühjahrs-Konzert 2012 und Gastkonzert am Gartenfestival in Haldenstein

 

 

 Freitag, 25. Mai 2012, 20.15 Uhr, Hotel 3 Könige

ROOT DOWN ORCHESTRA<//u>

Tommy Meier leader, composition, tenorsax & bassclarinet, Marco von Orelli trumpet, Manuel Mengis trumpet, Hans Anliker trombone,      Co Streiff alto- & sopranosaxophone, Peter Landis tenor- & basssaxophone, Hans-Peter Pfammatter keyboards, Luca Sisera bass,   Valentin Dietrich e-bass, Chris Jaeger Brown percussion, Fredi Flückiger drums, Trixa Arnold turntables


Der Zürcher Saxofonist Tommy Meier nimmt sich als Jazzmusiker der afrikanischen Tradition an. Tourneen und kooperative Projekte haben ihn immer wieder, manchmal für Monate, in die verschiedensten Gegenden Afrikas geführt und neu erfahren lassen, was ihn schon immer faszinierte: die Verflechtung der Musik des Schwarzen Kontinents mit seiner im Jazz verwurzelten Tradition. Was durchaus das Geraschel von Tieren und das Rauschen des Windes sein könnte, offenbart sich oft als der Lärm einer erwachenden Grossstadt. Mit der 2004 gegründeten Band ROOT DOWN fügt Meier herausragende Improvisatoren zu einem Grossorchester zusammen. Die wunderschönen Themen (Eigenkompositionen und Stücke von Fela Kuti und Chris McGregor) dienen als Wegmarken. Dazwischen gibt es experimentelle Räume, Schnitte und Crossfades, in denen das Kollektiv zuweilen mit gewaltiger Free-Energie ausbricht.

Beim JAZZ CLUB CHUR gastierten Luca Sisera 2001 mit dem "Dani Hartmann Jazzquintet", 2007 mit "Hellmüller/Sisera/Renold" und 2008 mit "H2S2", Hans Anliker 2002 mit "September Winds" (mit Peter A. Schmid, Evan Parker), Co Streiff 2011 mit "Co Streiff-Russ Johnson Quartet", Hans-Peter Pfammatter vor 3 Wochen mit "Peter Schärli Trio feat. Ithamara Koorax".

Tommy Meier, geb. 1959, seit 1979 in Bands wie Brom, KADASH, Federlos, Co Streiff Quartett, Radio Osaka, Broken Symmetry. Tourneen und Konzerte in der Schweiz, Oesterreich, Ungarn, Deutschland, Belgien, Holland, Russland, Ägypten, Nigeria, Namibia, Zimbabwe, Benin, Ghana, Kirgistan. Zusammenarbeit u.a. mit The Nile Troup (Kairo), Daniel Ott (Expo Hannover), Alan Silva (Uncool-Festival), Hans Koch und Jennifer Davison, 1999/2000 Leitung der Grossformation WORCH der WIM Bern zusammen mit Co Streiff. Marco von Orelli, Musikhochschulen Winterthur/Zürich (HMT) und Basel. Konzerte mit George Gruntz Workshop Big Band, Street Scene Musical, Basel Sinfonietta, Swiss Improvisers Orchestra, musique brute, Marco von Orelli 6 sowie bei Sheldon Suter, Jan Schlegel, Christoph Baumann, Peter Schärli, Omri Ziegele, Irène Schweizer, Paul Hubweber, Marc Unternährer uam. Manuel Mengis, geb. 1972, Jazzschule Luzern, gewann 2006 mit "Manuel Mengis Gruppe 6" den ZKB-Jazzpreis. CD's auf Hat Hut. Er ist vor allem im Crossover zwischen Impro, Noise, Rock und E-Musik tätig. 2008-2010 "Jazz Prioritär" von Pro Helvetia. Hans Anliker, geb 1949, klassische Ausbildung auf der Posaune, daneben auch an der Swiss Jazz School in Bern. Entscheidende Impulse durch Begegnungen mit John Tchicai, Albert Mangelsdorff, Ray Anderson und Barre Phillips. In den 1990ern bei Matthias Rissi im Q 4 Orchester und in Omri Ziegeles Formation Billiger Bauer. Später bei LIFT, im Duo mit Marianne Anliker und bei Root Down (Jazz Festivals Willisau und Mulhouse). Mitglied des Thuner Stadtorchesters. Co Streiff, geb. 1959, klassische Flöten-Ausbildung, ab 1980 Sax autodidaktisch und an Jazzschulen Bern und St. Gallen, gründet Bands, wie „Arkadas“, „Kadash“ und „Tobende Ordnung“. 1983 bis 1988 arbeitet sie bei Irène Schweizer, beim „Vienna Art Orchestra“ und in der Band „Circus Theater Federlos“, später bei Fred Frith, Daniel Ott, Alan Silva, Ornette Coleman und ihrem Partner Tommy Meier. Peter Landis ist aufge- treten mit Mark Albisser (1981–89); Baumann-Hämmerli Sextett (1982–86); Legfek-Trio (1990–95 mit Urs Blöchlinger und Jan Schlegel, US-Tournee); Four in one (1996–99) mit Irene Schweizer, Urs Voerkel und Herbert Kramis; Auftritte (1995 – 99) mit Pepe Solbach (ex. Minstrels, Ragazzi); Omri Ziegele und Billiger Bauer (1996–2002); Ursula Hauser und ab 2004 mit Root Down. Hans-Peter Pfammatter, geb. 1974, war auf Tourneen und in Konzerten u.a. zu hören mit Christy Doran's NEW BAG, Ray Anderson, Tony Overwater, Fee Claasen, Peter Schärli, Corin Curschellas, Urs Leimgruber, Fredy Studer, Fritz Hauser, Gilbert Paeffgen, Baenz Oester Group, Alexander Sipiagin. Luca Sisera, geb. 1975, nach dem Besuch der Academy of Contemporary Music in Zürich folgte 1998 ein Studium an der Musikhochschule Luzern. 1999 Mitbegründer des Kerouac Quartetts. SchnozGroup, CD mit Coni Allemann, H2S2. 2003  Zweitplatzierung am „Nescafé Golden Jazz Award“ Wettbewerb mit Kerouac. Anerkennungspreis der Axelle - Max Koch Kulturstiftung, 2005 Kulturförderpreis des Kantons Graubünden. Valentin Dietrich, geb.1988, Studien bei: Dominique Girod, Gerry Hemingway, Wolfgang Zwiauer, Christian Weber, Bands: Dietrich-Egli, Somnambulance, Ingrid Lukas, Florian Eglis Weird Beard, Yves Theiler Trio, The Blindside feat. Christoph Grab, Mumur. Chris Jaeger Brown, Studienaufenthalt an der Ecole des Beaux Arts in Senegal und 2003 Abschluss an der Musikhochschule Luzern. Mitbegründer der Jazzband Kerouac, der Perkussionstruppe P-Train und Musica Gelatica. Zusammenarbeit mit Taffa Cissé, Famadou Konaté, Gabi Glinz, Michael Jaeger, Pierre Favre, Irène Schweizer, Co Streiff und Patricia Draeger. Häufig unterwegs mit den Gruppen Root Down, Bateau Ivre, Aliev Bleh Orkestar, Pierre Favre Ensemble, P-Train und Sabil Ensemble. Als Lehrer ist er in Zürich und Winterthur tätig. Fredi Flükiger, geb. 1957, klassische Gitarre, Schlagzeug an der Swiss Jazz School Bern (Billy Brooks). Spielte im Zirkustheater Federlos und bei KADASH, Ben Jeger Orkester, Bigband ROOT DOWN, sowie in der Tanztruppe DANZA. Trixa Arnold, geb. 1965. Musikalische Autodikatin. Konzerte mit dem Poptrio Les Halmas in Europa. 2001-03 Musikstipendium in St. Petersburg/Russland. Spielte mit Judy Dunaway, Irene Schweizer, Claudia Ulla Binder, Strotter Inst., Co Streiff, Tomas Korber u.a. Produziert Musik für Tanz (Cie. Drift, Annas Kollektiv, Flimmer, Marisa Godoy), Film, Video und Performances. 1994 und 2002 Werkbeitrag Musik von Kanton und Stadt Luzern, 2006 und 2008 Kompositionsauftrag der Pro Helvetia. Seit 2003 in Zürich.

 

JAZZ CLUB CHUR am GARTENFESTIVAL SCHLOSS HALDENSTEIN

Freitag, 1. Juni 2012, 18.00 Uhr, Schlossgarten Haldenstein

"T'n'T Swingplosion"

Tommy Weiss piano meets Torsten Zwingenberger drums


Der JAZZ CLUB CHUR hat sich seit vielen Jahren nie mehr Open Air betätigt. Umso mehr freut er sich nun auf die Begegnung mit dem Gartenfestival auf Schloss Haldenstein. Dass es ihm dank dem Zusammenspannen mit den Organisatoren dieses Festi- vals gelungen ist, dafür eine Top-Formation aus Europas allererster Klasse zu engagieren, macht diesen Besuch vollends zu einem beiderseitigen Höhepunkt.

Der Ausnahmeschlagzeuger Torsten Zwingenberger trifft in Haldenstein auf den virtuosen Swing- und Stride- sowie Boogie-Woogie-Spezialisten Tommy Weiss, der übrigens auch als Cartoonist, Grafik-Designer und Autor einen herausragenden Ruf geniesst. Die Begegnung verheisst ein musikalisches Erlebnis der Sonderklasse. Torsten Zwingenberger sorgt mit seiner sensationellen Schlagzeugtechnik "Drumming 5.1" allein schon für genügend Zündstoff. Denn er spielt mit mindestens fünf Fussmaschinen - zeitweise simultan, auch mit den Fersen. Beidhändig spielt er ferner "open-handed" und nutzt dazu bis zu drei Trommelstöcke an beiden Enden mit der sog. „Twin effekt-Technik“, welche extrem schnelle Schlagfolgen ermöglicht. Dazu werden unterschiedliche Percussioninstrumente angeschlagen und so verschiedene miteinander engmaschig verflochtene Rhythmuslinien erzeugt. Mit dieser faszinierenden Kombination aus Schlagzeug und Percussion begeistert er sein Publikum in akrobatischer Weise mit punktgenauem Timing und perfekt swingender Improvisation. Der unerschöpfliche Ideenreichtum, die spontane Interaktion und die erfrischend unkonventionellen Spieltechniken der beiden Künstler dürfte dieses Konzert für jeden Besucher zu einem unvergesslichen Erlebnis machen.

TORSTEN ZWINGENBERGER gehört beim JAZZ CLUB CHUR schon seit längerer Zeit zu den Freunden und "Lieblingen der Saison". Highlights dieser Begegnungen waren zweifellos die Konzerte mit der hinreissenden und bei ihrem ersten Auftritt hierzulande noch völlig unbekannten Sängerin LYAMBIKO in den Jahren 2003 (gleich 2 mal!) und 2006. Ferner war er hier 2008 zu hören mit dem überaus quirligen Pianisten DAVID GAZAROV.   

Tommy Weiss, geb. 1968 im hessischen Bensheim, ist ein unglaublich vielseitiges Talent. Als überaus erfolgreicher Cartoonist dokumentiert und kommentiert er (fast) alles in Form von Zeichnungen. Seit 1988 ist er zudem als freiberuflicher Gafik-Designer und Illustrator in der Werbung tätig. In gleicher Weise professionell fasziniert ihn der Piano Jazz:  Harlem Stride, Blues, Boogie Woogie und weitere Spielarten des Jazz beherrscht er wie kein Zweiter. Sowohl bei seinen Eigenkompositionen als auch bei der Interpretation von Jazzstandards schwingt immer der Einfluss seiner Vorbilder mit. So glaubt man manchmal Fats Waller, Eroll Garner oder Art Tatum zu hören. Tommy Weiss entdeckte bereits sehr früh seine Leidenschaft für Musik und bildende Kunst, seine Kindheit verbrachte er deshalb die meiste Zeit am Zeichentisch oder am Klavier. Bereits 1984 begann seine Karriere in der Münchner Kleinkunstszene. In Clubs wie dem MUH, der Liederbühne Robinson oder im legendären Blues Club „Grünes Eck“ erspielte er sich schnell eine immer grösser werdende Fangemeinde. Gleichzeitig machte er auch in der Kunstszene von sich reden und galt damals als das Nachwuchstalent in Sachen Fotorealismus und Airbrushtechnik. 1985 lernte er den Münchner Bluespianisten Christian Willisohn kennen. Sehr schnell entdeckten die beiden ihre musikalische Seelenverwandtschaft. Es folgten zahlreiche Duoauftritte an zwei Flügeln. In der Zeit von 1988-1993 ging seine musikalische Karriere steil nach oben. So spielte er auf grossen Festivals wie der Münchner Blues Gala, dem Blue Note Pianofestival, dem New Orleans Festival Ascona oder dem Kemptener Jazzfrühling. Weitere Höhepunkte waren die Einladung als Solist zum Frankfurter Opernball oder zur grossen Piano-Nacht in der Münchener Philharmonie, wo er mit Pianisten wie Tete Montoliu, Aki Takase, Martial Solal, Dick Hyman oder Vince Weber die Bühne teilte. Von 1993-2006 gab er dann nur noch sehr wenige Konzerte, hörte aber nie auf, sich intensiv dieser Musik zu widmen und sein Klavierspiel immer weiter zu entwickeln. Freuen wir uns, dass es Torsten Zwingenberger vor einiger Zeit gelungen ist, Tommy Weiss auf die Bühne zurückzuholen.

Torsten Zwingenberger, geb. 1959 in Hamburg, verdiente seine ersten musikalischen Meriten als Waschbrettspieler. Mit 15 Jahren begann er mit dem Schlagzeug, zunächst im Bereich des New Orleans Jazz, später als Allrounddrummer des Modern Jazz. Dem breiten Publikum wurde er Ende der 70er Jahre als Begleiter von Rhythm- & Blues- und Boogie-Woogie-Musikern bekannt, besonders mit seinem Bruder, dem Boogie-Woogie-Pianisten Axel Zwingenberger und dem Sänger Big Joe Turner. 1981 veröffentlichte er sein erstes Jazzalbum. Ab 1983 produzierte er dann Tonträger mit internationaler Besetzung, die seine Arbeit und Entwicklung als Jazztrommler dokumentieren: so mit Buddy Tate (1983), Harry "Sweets" Edison (1986) und Plas Johnson (1989). Auf zahlreichen Konzerten und Tourneen spielte er ausserdem mit Grössen wie Joe Pass, Jay McShann, Buddy DeFranco, Benny Bailey, Joe Newman, Ray Bryant, Leo Wright, Champion Jack Dupree, Charlie Musselwhite, Katie Webster oder Red Holloway. 1992 trat Zwingenberger als bis dahin einziger deutscher Jazzmusiker bei einem Konzert aus der Reihe "Highlights in Jazz" in New York City auf, u.a. mit den Trompetern Jon Faddis und Doc Cheatham und dem Gitarristen Peter Bernstein. Zusammen mit seinem Bruder Axel unternahm er Konzertreisen in Europa sowie in Nord-, West- und Zentralafrika und im Nahen Osten. Von 2001 bis 2006 gastierte Zwingenberger als Schlagzeuger und Manager von „LYAMBIKO“ in Deutschland, den USA, Frankreich, Schweiz, Österreich, Polen und Tschechien; er produzierte mit dieser Band 4 erfolgreiche CD-Alben. Seitdem tritt er mit unterschiedlichen Jazzformationen auf, z.B. mit seinem Quartett „TEASY Swing Out Best“ (Ralph Reichert (sax/fl), Patrick Farrant (guit), Georgi Kiknadze (b)), im Duo mit dem Pianisten David Gazarov und mit den „New Orleans Shakers“ (Thomas l'Etienne (cl/sax/voc), Markus Pohle (p), Kurt Tomm (b)). Weiterhin tritt er mit seinem Bruder Axel in der Formation „Boogie-Woogie-Brothers“ auf. 

JAZZ CLUB CHUR - Programmauszug:

Donnerstag, 19. Januar 2012, 20.15 Uhr, Hotel 3 Könige
Sarah Büchi's THALi
Sarah Büchi vocal, Corinne Windler baritonsax, Stefan Aeby piano, André Pousaz bass, Michi Stulz drums

     Konzert abgesagt:  Donnerstag, 23. Februar 2012, 20.15 Uhr, Hotel 3 Könige
Der rote Bereich
Frank Möbus guitar, Christian Weidner altosax, Oliver Bernd Steidle drums

Dienstag, 13. März 2012, 20.15 Uhr, Hotel 3 Könige
Johnny Varro Swing 7
Randy Sandke trumpet, Richard Exall saxes, clarinet, Engelbert Wrobel saxes, clarinet, Dan Barrett trombone, Johnny Varro piano, Wolfgang Mörike bass, Bernard Flegar drums

Mittwoch, 21. März 2012, 20.15 Uhr, Hotel 3 Könige
Ray Anderson's Pocket Brass Band
Ray Anderson trombone, Lew Soloff trumpet, Matt Perrine sousaphone, Eric McPherson drums

Donnerstag, 3. Mai 2012, 20.15 Uhr, Hotel 3 Könige
Peter Schärli Trio feat. Ithamara Koorax
Ithamara Koorax vocal, Peter Schärli trumpet, Hanspeter Pfammatter piano, Thomas Dürst bass

Freitag, 25. Mai 2012, 20.15 Uhr, Hotel 3 Könige
ROOT DOWN ORCHESTRA
Tommy Meier leader, composition, tenor- & bassclarinet, Marco von Orelli   trumpet, Manuel Mengis trumpet, Hans Anliker trombone, Michael Flury trombone, Co Streiff alto- & sopranosaxophone, Peter Landis tenor- & basssaxophone, Irène Schweizer piano, Hans-Peter Pfammatter keyboards, Luca Sisera bass, Valentin Dietrich e-bass, Chris Jäger percussion, Fredi Flückiger drums, Trixa Arnold truntables

NEU:                      JAZZ CLUB CHUR  besucht  GARTENFESTIVAL SCHLOSS HALDENSTEIN
1. Juni 2012, 18.00 Uhr   -   Tommy Weiss piano meets Torsten Zwingenberger drums
(Mehr Infos:  www.schlossgarten.ch, www.tommyweiss.de, www.drumming5point.com)

Donnerstag, 13. September 2012, 20.15 Uhr, Hotel 3 Könige
The formidable Trio Jurkovic+Uhlir+Helesic
Darko Jurkovic guitar, Frantisek Uhlir bass, Jaromir Helesic drums

Freitag, 28. September 2012, 20.15 Uhr, Hotel 3 Könige
Quartet Sitter-Maurer featuring Jack Walrath
Jack Walrath trumpet, fluglhorn, Christian  Maurer saxes, bassclarinet, Primus Sitter guitar, Marc Abrams bass, Herbert Pirker drums

Churer Jazztage 18. - 20. Oktober 2012   (35 Jahre JAZZ CLUB CHUR)

Donnerstag, 18. Oktober 2012, 20.15 Uhr, Hotel 3 Könige
The Fonda/Stevens Group
Herb Robertson trumpet, Michael Jefry Stevens piano, Joe Fonda bass, Harvey Sorgen drums

Freitag, 19. Oktober 2012, 20.15 Uhr, Hotel 3 Könige
Piano Hyghlight

Samstag, 20. Oktober 2012, 20.15 Uhr, Hotel 3 Könige
Masha Bijlsma Sextet
Masha Bijlsma vocal, Bart van Lier trombone, Adrian Mears trombone, Rob van den Broeck piano, Henk de Ligt bass, Dries Bijlsma drums

JAZZ CLUB CHUR - Dank

Stadt Chur, Kanton Graubünden/SWISSLOS, Artephila Stiftung, Ars Rhenia Stiftung, Migros Kulturprozent, Stiftung Lienhard-Hunger, Beitragsfonds Graubündner Kantonalbank

JAZZ CLUB CHUR - Preise / Mitgliedschaft

 

Eintrittspreise
(pro Person)

Erwachsene   Fr.  35.--
Schüler, Lehrlinge, Studenten (bis 16  gratis)   Fr.  5.--


 

 

Ermässigungen
(pro Person)

für Mitglieder
(auch für Schüler, Lehrlinge, Studenten ab 16!)   Fr.  5.--

für Gruppen ab 10 Personen
(Schulklassen, Reisegruppen, Vereine, Firmen usw.)   Fr.  5.--

 

 

 

Mitgliederbeiträge

Erwachsene einzeln   Fr.  30.--
Paare   Fr.  50.--

Schüler, Lehrlinge, Studenten (ab 16)   Fr.  5.--



 

 

Mitglied werden?

Tel.:  081 252 32 66   oder  Abendkasse

 

 

JAZZ CLUB CHUR - Empfehlungen

Jeden Donnerstag gibt es Live-Jazz mit Bündner Musikern in der Bar des Restaurants Marsöl in Chur  (Mehr Infos: www.weeklyjazz.ch)

UNCOOL  Festival Poschiavo, 18. - 24. Juni 2012   (Mehr Infos:  www.uncool.ch)

 

JAZZ CLUB CHUR - Hinweis

Spätverbindung auf der Strecke Chur-Zürich je Freitag/Samstag, Samstag/Sonntag:

Chur-Zürich
Chur ab mit Komfort-Bus ab Postauto-Station 23.45
Pfäffikon/SZ an 00.55
Pfäffikon ab mit S-Bahn nach Rapperswil/Oberland 00.57 (eher etwas später)
Pfäffikon ab mit S-Bahn nach Zürich 01.12
Zürich an 01.53

Zürich-Chur
Zürich HB ab mit S8-Bahn 00.17
Pfäffikon/SZ an 00.59
Pfäffikon ab mit Komfort-Bus 01.05
Sargans an 01.50 / Bad Ragaz an 02.00 / Landquart an 02.10
Chur an 02.25

Foto-Chronik "30 Jahre JAZZ CLUB CHUR"

Im JAZZPODIUM, der führenden deutschen Fachzeitschrift für engagierte Jazz-Enthusiasten, schreibt Reiner Kobe in der Ausgabe vom April 2008:

"Hier sind drei Jahrzehnte Jazzgeschichte dokumentiert, in lokalem Rahmen zwar, aber auf beispielhafte Weise. 360 Konzerte mit 1500 Musikern hat der Jazz Club Chur veranstaltet. Das mag wenig erscheinen, zumal Chur die Hauptstadt des Schweizer Kantons Graubünden ist, doch entscheidend sind Niveau und Qualität, mit der der kleine Club zu Werke geht. Im familiären Rahmen geben die Musiker ihr Bestes, egal, ob sie sich Meriten noch verdienen müssen oder schon einen Namen haben wie Dave Brubeck und Clark Terry oder die inzwischen verstorbenen Jimmy Smith, Teddy Wilson, Art Blakey oder Milt Jackson. Es geht quer durch den stilistischen Garten, man gibt sich, wie zu erfahren ist, 'gemässigt modern', blendet Blues, Dixie und Gospel bewusst aus. Der am 4. November 1977 gegründete Jazz Club Chur, das sind im Prinzip Andrea Engi und Werner Tester, 'ein Zweimanngespann mit Damen', wie es im Vorwort des Jubiläumsbandes heisst. Die beiden Gründerväter können stolz auf das Erreichte sein. Engi, dem der Jazz 'gewissermassen in die Wiege gelegt' wurde, wie er einleitend schreibt, und Tester, der 'Dokumentalist' des Clubs, der alles in Wort und Bild festgehalten hat. So sind es vorwiegend seine Schwarz/Weiss-Aufnahmen, die den Band prägen und dem Club ein Gesicht geben. Er lebt von seinem Stammpublikum, 'Menschen verschiedenster Couleur, die Stile gleich Stile, Ideologie gleich Ideologie, Trends gleich Trends sein lassen'. Der fremde Leser und Betrachter kann daran teilhaben und sich anstecken lassen von dieser immensen Freude am Jazz."

Als "kleine Kulturgeschichte eines grossen Clubs" bezeichnet Ueli Staub, Vibraphonist des längst legendär gewordenen "Metronome Quintet", Initiant der Ausstellung und des Buches „Jazzstadt Zürich - Von Louis Armstrong bis Zurich Jazz Orchestra“, in seiner Buchbesprechung, welche im Schweizer "JAZZ'N'MORE"-Magazin erschienen ist, das 420-seitige, 1,6 kg schwere Monumentalwerk von Werner Tester über den JAZZ CLUB CHUR. Tester hat das Buch mit Fotos, lückenlosen Angaben zur personellen und instrumentalen Besetzung, Kritiken, Notizen aus dem Gästebuch u.a.m. ausgestattet, Andrea Engi hat Texte mit allerlei Anekdoten und Hintergrundinformationen hinzugefügt. So bietet das Buch nun einen erstaunlich repräsentativen Querschnitt durch das schweizerische und weltweite Jazzgeschehen der letzten 30 Jahre. Wer ein gängiges Jazzlexikon neben das Musiker-Register legt, wird überrascht sein, wieviel Prominenz aus aller Welt in Chur präsent ist und hier ein und aus geht. Erhältlich ist das Buch zum Preise von Fr. 48.-- (+ Versandkosten) beim Jazz Club Chur (auch an dessen Abendkasse) sowie im Buchhandel.

Aktion bei Bestellung/Kauf beim Jazz Club: Fr. 35.--

"Provinz ist nur dort, wo man es zulässt", sagt Ingrid Mössinger, Generaldirektorin der Kunstsammlungen der Sächsischen Stadt Chemnitz. Beim JAZZ CLUB CHUR ist völkerverbindende Weltoffenheit seit je Programm. Die Chronik soll dies eindrücklich belegen.

JAZZ CLUB CHUR - Anmerkung

UNESCO führt Welt-Jazz-Tag ein
Musik der Toleranz: Immer noch ein Schattendasein

Der 30. April 2012 ist der "Internationale Tag des Jazz"

Beschlossen hat dies die UNESCO an der 36. Generalkonferenz im November 2011 in Paris. Der Tag soll an die künstlerische Bedeutung des Jazz, seine Wurzeln und seine weltweiten Auswirkungen auf die kulturelle Entwicklung erinnern, so eine UNESCO-Aussendung. Sonderbotschafter des World-Jazz-Day sind Herbie Hancock, Marcus Miller, Barbara Hendricks, Hugh Masekela, Dee Dee Bridgewater und Wynton Marsalis.

Der Tag des Jazz soll Künstler, Jazz-Enthusiasten, Historiker und Wissenschaftler sowie Musikeinrichtungen und Schulen zum Dialog anregen und die universelle Bedeutung des Jazz bewusst machen. Zusätzlich argumentiert die UNO-Organisation auch damit, dass mit dem Jazz eine Musikform gewürdigt wird, die in mehr als 100 Jahren zu einer universellen Sprache für Freiheit, Individualität und Vielfalt geworden ist.

Feind von totalitären Regimen

"Dass nun die UNESCO einen Tag des Jazz eingeführt hat, ist erfreulich. Ein Musikstil der seit seinen Ursprüngen immer schon eine grenzüberschreitende Rolle ohne Berührungsängste innehatte, kann nicht hoch genug geschätzt werden", meint Herbert Höpfl, Herausgeber des österreichischen Musikmagazins Concerto http://concerto.at , gegenüber pressetext.

Der verstorbene österreichische Jazz-Moderator und Jazz-Mentor Walter Richard Langer betonte in seinen Radiosendungen und Vorträgen immer wieder die offene politische Grundhaltung der Jazzmusik und ihrer Protagonisten. Jazz sei eine Musik, die sich immer über Ressentiments und Vorurteile hinweggesetzt hat. Daher sei sie von totalitären Regimen - egal welcher politischen Richtung - immer mit Argusaugen beobachtet oder sogar gänzlich verboten worden.

Lebendige Auseinandersetzung der Kulturen

"Jazz ist nicht nur ein Musikgenre der Völkerverbindung, sondern auch eine der großartigsten und reichhaltigsten Kunstformen überhaupt", meint Hardo Gruber, Senior Product Manager Jazz bei Universal Music Austria http://universalmusic.at , gegenüber pressetext. Es sei höchste Zeit, dass die UNESCO den Jazz gebührend würdigt. "Wir hoffen, dass viele Menschen diese Botschaft der UNO-Organisation mitbekommen."

"Jazz ist ein Musikgenre, wo man genau zuhören muss", betont Gruber, der selbst ein großer Jazzfan ist. "In Zeiten wie diesen, wo das Nicht-Wahrnehmen so offensichtlich ist, kommt einer solchen Kunstform besondere Bedeutung zu." Gruber kritisiert zudem, dass der Jazz immer noch häufig zu einer "Minderheitenmusik" abgestempelt wird.

"Vielleicht steigt durch die Tatsache, dass es einen Welttag des Jazz gibt, nun auch in Österreich der Stellenwert dieses Genres", so Höpfl. Das gelte speziell im öffentlich-rechtlichen Medium ORF, wo der Jazz noch immer in die Abend- und Nachtstunden verbannt werde. "Vielleicht wird man dort auch einmal munter und lässt sich nicht dauernd durch 'Quotenheischerei' blenden", meint der Experte.

Kontakt

Jazz Club Chur
Andrea Engi
Postfach 55
7006 Chur
        
Tel. 081 252 32 66
Fax 081 250 49 15
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