Jazz Club Chur - Die nÀchsten Veranstaltungen

Churer Jazztage

Donnerstag, 28. bis Samstag, 30. April 2016

3 Tage Jazz zu Ehren ganz verschiedener Zeitepochen mit jungen und junggebliebenen Musikern (geboren 1955 bis 1991)

JAZZ CLUB CHUR gastiert im alten Haus fĂŒr Junge, in der Aula des Quaderschulhauses zur neuen Zeit: um 20.00 Uhr

 

 

Donnerstag, 28. April 2016, 20.00 Uhr, Aula Quaderschulhaus (LoĂ«str. 1) 

Swingin Ladies + 2

Stephanie Trick piano, Nicki Parrott vocal, bass, Engelbert Wrobel clarinet, Paolo Alderighi piano

 Tonbeispiele:  im Google eingeben: play.google.com  /  Suchen:  From Joplin to Jobim

 

Mehr Infos:  Name des Musikers bei Google eingeben

 

Swingin Ladies + 2 prÀsentieren uns ihre neue CD "From Joplin to Jobim".

Scott Joplin war der wohl berĂŒhmteste Ragtime-Pianist ("The Entertainer"), Carlos Jobim einer der wichtigsten Bossa Nova Komponisten ("Girl from Ipanema").

4 HĂ€nde am FlĂŒgel - die Duo-Auftritte gehören weltweit zu den Highlights zahlreicher Festivals -, eine Engelsstimme am Bass und ein Klarinettenvirtuose der Extraklasse zeigen alten Jazz als zeitlose Weltklassemusik. Einfach atemberaubend...

Beim JAZZ CLUB CHUR war Engelbert Wrobel 2010 zu hören mit der "Dan Barrett International Swing Party" (zusammen mit Nicki Parrott), 2011 mit seiner eigenen Band "Swing Special" in einem "Tribute to Lionel Hampton", 2012 mit der Gruppe "Johnny Varro Swing 7" und 2015, zusammen mit Paolo Alderighi, mit der grossen Formation „International Hot Jazz Quartet meets Japanese Friends“.

Stephanie Trick, geb. 1986 in San Francisco, aufgewachsen in St. Louis, Missouri, studierte an der UniversitĂ€t von Chicago klassisches Klavier. ErgĂ€nzend nahm sie Jazz-Piano-Lektionen und entwik-kelte dabei eine riesige Begeisterung fĂŒr Ragtime und Stride. Drei Jahre hintereinander gewann sie bei der St. Louis Scott Joplin Ragtime Youth Piano Competition den ersten Preis. Ab 2006 trat sie regelmĂ€ssig am jĂ€hrlichen West Coast Ragtime Festival in Sacramento, Kalifornien auf. 2008 wurde sie zum Stride & Swing Piano Summit nach Boswil eingeladen. Dort lernte sie Louis Mazetier, Rossano Sportiello, Paolo Alderighi, Jon Weber und Olaf Polziehn kennen. Bei Louis Mazetier nahm sie in Paris Stunden und traf dort Claude Bolling. An weiteren AnlĂ€ssen lernte sie Paolo Alderighi nĂ€her kennen. 2013 gab es eine Heirat und viele Duo-Auftritte in Europa, den USA und Japan. Der legendĂ€re Dick Hyman erwĂ€hnt sie als: „eines der schönsten Geschenke, welches der Jazz-Piano-Szene in der letzten Zeit beschert wurde; wir könnten nicht erfreuter sein.“ Nicki Parrott, geb. 1970 in New Castle/Australien lernte zunĂ€chst Klavier und Flöte. Als ihre Schwester einen Bassisten suchte, wechselte sie das Instrument. Am New South Wales Conservatorium of Music studierte sie Jazz und arbeitete dann hĂ€ufig mit australischen Musikern zusammen. Bald begleitete sie die russischen KĂŒnstler Daniel Kramer und Alexander Fischer wie auch die amerikanischen Trompeter Bobby Shew und Chuck Findley auf ihren Australien-Tourneen. Wenn immer amerikanische Stars wie Ray Brown oder John Clayton "in town" waren, nahm sie bei ihnen einige Lektionen, um ihr Spiel zu perfektionieren. Dank dem Gewinn des "Australian Young Achievers Award", verliehen durch den Arts Council of Australia, konnte sie 1994 nach New York ziehen und ein lĂ€ngeres Studium bei Rufus Reid absolvieren. In den USA hat sie dann mit Clark Terry, Billy Taylor, Terri Thornton, DIVA, Skitch Henderson, Bucky Pizzarelli, Warren VachĂ©, Ron Jackson und Les Paul gespielt. Mittlerweilen ist sie weltweit bekannt. Sie „könnte jeden dazu bringen, Jazz zu lieben“ (Cabaret Szene 2013). „Sie hat diese spezielle Gabe, die man nicht in einem Musikladen kaufen kann (Les Paul). Engelbert Wrobel, geb. 1959 in Dormagen/D, gewann mit seiner SchĂŒlerband "Happy Jazzmen" den Preis "Jugend jazzt". Als Student an der Musikhochschule in DĂŒsseldorf tourte er mit Rod Mason’s Hot Five. SpĂ€ter war er auf Tourneen zu hören mit Clark Terry, Harry "Sweets" Edison, Louis Bellson, Doc Cheatham, Chris Barber, Dan Barrett und Charly Antolini. Sein ausdrucksstarkes Spiel zeichnet sich durch einen krĂ€ftigen Sound und eine brillante Technik aus. Seine Band „Engelbert Wrobel’s Swing Society“ ist seit ĂŒber 20 Jahren eine der fĂŒhrenden Swing Bands der internationalen Szene und hat wĂ€hrend 8 Jahren mit dem Schweizer Musiker, Entertainer und Vibraphonisten Hazy Osterwald als Stargast zusammengearbeitet. Auch ist er Solist im bekannten "King of Swing Orchestra". Tourneen und Konzerte fĂŒhrten ihn durch ganz Europa, Afrika, Kanada, USA und Japan. Paolo Alderighi, geb. 1980 in Mailand, wuchs in einer jazzbegeisterten Familie auf und hörte oft Stride- und Swing-Pianisten, wie Fats Waller, Earl Hines und Erroll Garner. Am Konservatorium "Giuseppe Verdi" in Mailand machte er mit 19 Jahren seinen Abschluss als klassischer Pianist. Nach kurzer AktivitĂ€t in der Klassik-Szene, wo er als Solist und mit Orchestern auftrat und auch etliche Preise gewann, widmete er sich ganz dem traditionellen Jazz. Seit Jahren ist er nun weltweit als brillanter Solopianist oder mit Gruppen unterwegs in den USA, in Japan und in ganz Europa. Er hat mit vielen noch lebenden Jazzgrössen gespielt, so mit Bucky Pizzarelli, Dick Hyman, Scott Hamilton, Harry Allen, Dan Barrett, John Allred, Colin Dawson, Dusko Goykovich, George Robert, Randy Sandke, Antti Sarpila und Paolo Tomelleri. Mit Stephanie Trick hat er ein Duo-Konzept fĂŒr vier HĂ€nde entwickelt, mit dem die beiden international sehr erfolgreich konzertieren.

 

 

Freitag, 29. April 2016, 20.00 Uhr, Aula Quaderschulhaus (Loëstr. 1)

 

Yumi Ito & Strings

Yumi Ito (vocals, composition), Joachim FlĂŒeler (violoncello), Alessandro Pittini (guitar), Yuri Goloubev (doublebass)

 

Mehr Infos und Tonbeispiele:  www.yumiito.ch

 

Im Februar 2016 veröffentlichte die Schweizer SĂ€ngerin Yumi Ito ihr "DebĂŒt von erstrangiger QualitĂ€t" (Concerto Magazin), die CD „Intertwined“ bei Unit Records. Im ersten Teil des Churer Konzertes wird sich die 25-jĂ€hrige Vokalistin mit japanisch-polnischen Wurzeln der Jazz-Tradition und dem Scat-Gesang widmen. Gemeinsam mit ihrem langjĂ€hrigen Gitarristen Alessan-dro Pittini und dem russischen Kontrabassisten Yuri Goloubev wird sie ausgewĂ€hlte Jazz-Standards interpretieren. „Wie sie plötzlich geheimnisvoll metallen und wie eine Trompete, im nĂ€chsten Moment aber samtig und warm klingt: faszinierend!" (Steff Rohrbach). Im zweiten Teil des Abends verschreibt sich Yumi Ito als Komponistin dem „Chamber Jazz“: Das Yumi Ito Trio ist eine Working Band bestehend aus Yumi Ito (Gesang & Komposition), Joachim FlĂŒeler (Cello) und Alessandro Pittini (Gitarre). FĂŒr ihr neues Projekt komponierte die Bandleaderin StĂŒcke, welche den Jazz mit Elementen aus Indie-Pop/Rock und zeitgenössischer Klassik vereinen. Zusammen mit dem Cellisten und Filmkomponisten Joachim FlĂŒeler und dem Jazz-Gitarristen Alessandro Pittini arrangiert sie ihre Songs auf unkonventionelle Art und ergĂ€nzt diese mit ĂŒberraschenden Improvisationen.

Yumi Ito wurde 1990 in Basel geboren und wuchs in einer japanisch-polnischen Musikerfamilie auf. Bereits als DreijĂ€hrige begann sie mit dem Klavier, debĂŒtierte fĂŒnf Jahre spĂ€ter mit dem ZĂŒrcher Kammerorchester in der Tonhalle und spielte den 2. Satz aus Mozarts Klavierkonzert Nr. 13, KV 415. Howard Griffith, der damalige kĂŒnstlerische Leiter des ZKO und bekannt auch fĂŒr seine Jugendförderung, hatte sie entdeckt. Mit dreizehn begann Yumi mit klassischem Gesangsunterricht bei ihrer Mutter, Margo Cadias, dem jedoch ein Jazzstudium folgte. „Ich kam zum Jazz, weil ich so Freude hatte an den Tensions, den ‚schrĂ€gen‘ Akkorden und dem Improvisieren“. Unterricht und Workshops bei Grössen wie Lisette Spinnler, Gretchen Parlato, Theo Bleckmann, Becca Stevens, Marianne Racine, Efrat Alony und Bobby McFerrin gehörten dazu. Ihren Bachelor of Arts Degree in Jazz Vocal Performance schloss sie 2015 an der ZĂŒrcher Hochschule der KĂŒnste (ZHdK) ab, mit anschliessendem Master an der Hochschule fĂŒr Musik Basel (Jazzcampus). Mit 24 nahm Ito ihr erstes Album zusammen mit Yves Theiler, Gabriel Dalvit und Yuri Goloubev in London auf, tourte mit der ETH Big Band durch Japan und begann fĂŒr ihr Trio mit Joachim FlĂŒe-ler und Alessandro Pittini zu komponieren. Sie gewann als erste SĂ€ngerin und einzige Vertreterin der Schweiz, Polens und Japans ein Stipendium von Siena Jazz und wurde 2015 von der Mon-treux Jazz Vocal Competition (Jury-PrĂ€sident: Al Jarreau) ausgezeichnet. Yumi Ito trat u.a. am Blue Balls Festival, Musig am ZĂŒrisee, Musibiasca Festival und mit Musikern wie Michael Kanan, Nils Petter Molvaer, Dominique Girod, Billy Test, Jean-Paul Brodbeck, Roberto Domeniconi, Pius Baschnagel, Sheldon Suter, Rodrigo Botter Maio, Slawek Plizga, Giorgios Antoniu, Raphael Walser, Rudresh Mahanthappa oder Silvan Jeger auf. Yuri Goloubev kam 1972 in Moskau zur Welt und erlangte das Konzert- und PĂ€dagogik-Diplom als Solo-Bassist und Kammermusiker am Moskauer Tchaikovsky Konservatorium. Dort studierte er auch klassische Komposition. Im Jahr 2002 erhielt er den prestigetrĂ€chtigen Titel „Honored Artist of Russia“. Yuri hat in den renommiertesten Orchestern Russlands gespielt, war im Bolschoi Theater und viele Jahre Solobassist bei den Moscow Soloists unter Yuri Bashmet. In dieser Zeit trat er weltweit mit Grössen wie Mstislav Rostropovich, James Galway, Barbara Hendricks, Gidon Kremer, Thomas Quasthoff oder Sviatoslav Richter auf. 2004 begann er mit dem Jazz und mit Grössen wie Kenny Werner, Gwilym Simcock, Paolo Fresu, Wolfang Muthspiel zu arbeiten. In seiner bemerkenswerten Karriere hat er in Klassik und Jazz mittlerweile ĂŒber 70 Alben eingespielt. Joachim FlĂŒeler wurde 1990 in Heidelberg geboren und schloss 2015 sein Masterstudium mit Hauptfach Cello bei Orfeo Mandozzi ab. Zur Zeit studiert er Komposition fĂŒr Film-Theater und Medien an der ZĂŒrcher Hochschule der KĂŒnste. Er besuchte Cellounterricht u.a. bei Martina Schucan, Thomas Grossenbacher und Jean-Michel Fonteneau. Sowohl als Cellist als auch als Komponist, arbeitet FlĂŒeler Genre-ĂŒbergreifend sowohl im Klassikbereich als auch in der freien Improvisation und im Jazz. Er spielte mit Musikern wie Lucas Niggli, Carl Ludwig HĂŒbsch, Anne la Berge, Christian Weber, Han Bennink und Nicolas Hein. Unter anderem trat er mehrmals solistisch mit dem Orchestre des Jeunes de Fribourg auf. Seine Werke wurden in der Schweiz und in Italien aufgefĂŒhrt. FlĂŒeler ist vermehrt als Komponist fĂŒr Theater- und Filmproduktionen tĂ€tig. Alessandro Pittini aus Winterthur, geb. 1991, begann bereits mit 16 Jahren an der ZĂŒrcher Hochschule der KĂŒnste bei Felix Utzinger und Theo Kapilidis Jazz Gitarre zu studieren. Es folgte Unterricht in indischer klassischer Musik bei Ken Zuckerman. 2012 verbrachte er mehrere Monate in Malaga, Jerez de la Frontera und Sevilla um dort das Flamenco-Spiel zu erlernen. Pittini trat u.a. mit Bardia Charaf im Moods und Jazz No Jazz auf und wurde 2012 in die DKSJ Allstar Band gewĂ€hlt, die unter der Leitung des Saxophonisten und Komponisten Julian Arguelles ein Bigband-Programm ausarbeitete. Er arbeitete u.a. zusammen mit Chris Wiesendanger, Rodrigo Botter Maio, Philipp Eden, Dudu Penz, Florian Egli, Yves Theiler, Paco Lomena und Luis Sanchez Palencia. Als Komponist verbindet er EinflĂŒsse aus Flamenco mit Jazz und klassischer Musik.


Samstag, 30. April 2016, 20.00 Uhr, Aula Quaderschulhaus (LoĂ«str. 1) 

Berlin 21

Patrick Farrant guitar, Lionel Haas piano, Martin Lillich bass, Torsten Zwingenberger drums 

 

Mehr Infos und Tonbeispiele:     www.berlin21.info

 

Der Schlagzeuger TEASY/Torsten Zwingenberger zĂ€hlt zu den umtriebigsten Persönlichkeiten der deutschen Jazzszene. Über hundert Konzerte im Jahr, internationale Tourneen und zahlreiche Projekte als Bandleader sowie als Sideman stehen auf seiner Agenda. Bereits als Mittzwanziger arbeitete er mit Jazzlegenden wie Buddy Tate, Harry „Sweets“ Edison und Joe Pass zusammen. DarĂŒber hinaus hat er mit Drumming 5 Point eine virtuose und anspruchsvolle Technik des Schlagzeugspiels entwickelt, fĂŒr die er das klassische Drumset um vielfĂ€ltige Perkussionsinstrumente erweitert und mit artistischer FlexibilitĂ€t aller vier Gliedmaßen bespielt. In Chur prĂ€sentiert er uns seine neue CD: „Berlin 21“.

Beim JAZZ CLUB CHUR gastierte Torsten Zwingenberger 2003 zweimal sowie auch 2006 mit der SĂ€ngerin Lyambiko, Marque Lowenthal piano, Robin Draganic bass, 2008 im Duo mit dem Pianisten David Gazarov und 2012 mit dem Pianisten Tommy Weiss (Gartenfestival Schloss Haldenstein).

Torsten Zwingenberger, geb. 1959 in Hamburg, wurde zunĂ€chst bekannt durch Auftritte mit seinem Bruder, dem Boogie-Woogie Pianisten Axel Zwingenberger und dem BluessĂ€nger Big Joe Turner. Ab 1983 trat er vermehrt mit bekannten Jazzmusikern in Erscheinung, mit denen er CDs produzierte, ausgedehnte Tourneen absolvierte oder vielbeachtete Konzerte gab, so mit Buddy Tate (CD 1983), Harry "Sweets" Edison (CD 1986) und Plas Johnson (CD 1989), Joe Pass, Jay McShann, Buddy DeFranco, Benny Bailey, Joe Newman, Ray Bryant, Leo Wright, Champion Jack Dupree, Charlie Musselwhite, Katie Webster oder Red Holloway. 1992 trat er in der wichtigen Reihe "Highlights in Jazz" in New York City mit den Trompetern Jon Faddis und Doc Cheatham sowie dem Gitarristen Peter Bernstein auf. Seit 1980 lebt Zwingenberger in Moabit, dem zentral gelegenen Berliner Stadtviertel, das frĂŒher den Postzustellcode „Berlin 21“ trug. Dieser oft unterschĂ€tzte Bezirk ist typisch fĂŒr Berlin: ehrlich und direkt, schnodderig, witzig und charmant. Das Jazz-Quartett BERLIN 21 steht daher fĂŒr das quirlige LebensgefĂŒhl Moabits. Die vier Musiker kennen sich seit Jahren, spielen aber erst seit 2013 zusammen. Sie verarbeiten Elemente aus Bebop und Hardbop, aus Soul-, Latin und Afro-Jazz. Virtuos und harmonisch ist das Gitarrenspiel des LĂŒbeckers Patrick Farrant, geb. 1962 in Paris, aufgewachsen in London und DĂ€nemark und seit seinem 9. Lebensjahr in Deutschland. Er studierte von 1980-85 am Berklee College of Music in Boston. Danach lebte er in Berlin und zog spĂ€ter nach LĂŒbeck. Zusammengearbeitet hat er u.a. mit Michael Gibbs, Eartha Kitt, Benny Baily, Lou Blackburn, Barry Finerty, Dieter Ilg, George‹ Garzone, Kamalesh Maitra, Herb Geller, Nils Landgren und Pat Martino. Patrick hat fĂŒr BERLIN 21 einige seiner schönsten Kompositionen geschrieben. Der Pianist Lionel Haas, geb. 1971 in Bonn, spielt seit seinem 9. Lebensjahr Klavier. Nach einem vier Jahre langen Aufenthalt in Washington DC ist er seit 1999 in Berlin zuhause und arbeitet neben seinen Trio-, Quintett- und Octettformationen als gefragter Sidemen der Berliner Jazzszene. Er ist in vielen Jazzstilen zuhause und beweist sich immer wieder als hochvirtuoser Solist mit ausgeprĂ€gtem Bluesfeeling. Martin Lillich, geb. 1955 in Bad Boll/D, studierte Kontrabass an der Hochschule der KĂŒnste in Berlin sowie in Stuttgart. Musikalisch zuhause ist er in der Klassik, Karibik, Jazz, TĂŒrkei und deren Umfeld, New Klezmer-Szene und Flamenco. Er ist als Solist und als Sideman fester Bestandteil der Berliner und der deutschen Jazz-Szene. Mitte der 80er Jahre war er mit Gebhard Ullmann unterwegs. Zudem spielte er mit Kenny Wheeler, Al Di Meola, Benny Bailey, Walter Norris und Leszek Zadlo. Von 1995 bis 2005 war er Lehrbeauftragter an der Jazzhochschule Hans Eisler. Seit 2003 ist er Bandleader bei Pompduck & Circumstance. Seit 2010 arbeitet er bei der Global Music Academy.

JAZZ CLUB CHUR - Programmauszug:

 

Freitag, 23. Januar 2015, 20.15 Uhr, Hotel 3 Könige                      Scott DuBois Quartet

Gebhard Ullmann tenorsax, bassclarinet, Scott DuBois guitar, Thomas Morgan bass, Kresten Osgood drums

Samstag, 28. Februar 2015, 20.15 Uhr, Hotel 3 Könige       CONFERENCE CALL

Gebhard Ullmann tenorsax, bassclarinet, Michael Jefry Stevens piano, Joe Fonda bass, George Schuller drums

Dienstag, 17. MĂ€rz 2015, 20.15 Uhr, Hotel 3 Könige           International Hot Jazz Quartet meets Japanese Friends

Duke Heitger (USA) trumpet, Engelbert Wrobel (D) clarinet, Paolo Alderighi (I) piano, Bernard Flegar (D) drums, feat. Eiji Hanaoka clarinet, sopranosax, Nagome Sakuma guitar, Masato Kobayashi bass

Samstag, 11. April 2015, 20.15 Uhr, Hotel 3 Könige Nicole Herzog - Stewy von Wattenwyl Group

Nicole Herzog vocal, Stewy von Wattenwyl piano, Daniel Bohnenblust altosax, Christoph Utzinger bass, Tobias Friedli drums, Beat von Wattenwyl Percussion

Samstag, 17. Oktober 2015, 20.15 Uhr, Hotel 3 Könige       Patrick Bianco's "Cannonsoul" Remembering Cannonball Adderley feat. Andy McKee

Patrick Bianco (CH) altosax, Peter Tuscher (D) trumpet, Renato Chicco (I) piano, Andy McKee (USA) bass, Bernd Reiter (A) drums

Freitag, 23. Oktober 2015, 20.15 Uhr, Hotel 3 Könige
Co-Produktion Jazz Club Chur - Kunst UniversitÀt Graz (KUG)
Stafford James & KUG - Third Stream Ensemble CROSSING BORDERS

Double Bass, Composition - Stafford James / Flutes - Heinrich von Kalnein / Tenor Sax, Bass Clarinet – Marcelo Valezi / Trumpet, FlĂŒgelhorn - Vasilis Nalbantis / Trombone - Bogdan Khomenko / Tuba - Georg Laller / Violins - Volodymyr Shchur und Olga Baranova / Viola - Gayane Mirzoyan / Cello - Nataliya Vayda / Guitar - Hans Cicic / Harp - Marie-Theres FĂ€hringer / Bass - Morten Ramsboel / Drums - Pietro Ricci / Percussion - Balazs Balogh

Freitag, 20. November 2015, 20.15 Uhr, Postremise          LIA PALE  â€“  My Poet’s Love

 

Lia Pale vocals, flute, Mario Rom trumpet, Matthias RĂŒegg piano, Hans Strasser bass, Ingrid Oberkanins percussion

Samstag, 19. Dezember 2015, 20.15 Uhr, Hotel 3 Könige     UORSIN reloaded

 

Andrina Bollinger (Stimme), Fiona Könz (Texte, Stimme), Jodok Hess (Piano, Kompositionen), Bernhard Bamert (Posaune), Patrick Sommer (Kontrabass), Florian Reichle (Schlagzeug), Ralph Sonderegger (Gestaltung)

Samstag, 9. Januar 2016                              Joe Haider Jazz Orchestra (80 Jahre Joe Haider)

Daniel Blanc altosax, flute; Domenic Landolf saxes, altoflute, altoclarinet, Thomi Geiger saxes, clarinets; Matthias Spillmann trumpet, fluglhorn; RenĂ© Mosele trombone; Lucas Wirz basstrombone, tuba; Joe Haider piano, composition, arrangements; Raffaele Bossard bass; Dominic Egli drums, percussion; Kaleidoscope String Quartet: Simon Heggendorn violin; Ronny Spiegel violin; David Schnee viola; Solme Hong cello

Mittwoch, 17. Februar 2016                         Echoes of Swing 

Colin T. Dawson trumpet, vocal; Chris Hopkins altosax; Bernd Lhotzky piano; Oliver Mewes drums

Montag, 14. MĂ€rz 2016                     Franco Ambrosetti All Stars (75 Jahre Franco Ambrosetti)

Franco Ambrosetti, fluglhorn; Gianluca Ambrosetti sopranosax; Greg Osby altosax; Dado Moroni piano; Buster Williams bass; Terri Lyne Carrington drums

Donnerstag 28. bis Samstag 30. April 2016 Churer Jazztage

JAZZ CLUB CHUR - Dank

Stadt Chur, Kanton GraubĂŒnden/SWISSLOS, Stiftung Dr. Valentin Malamoud, Beitragsfonds GKB, Stiftung Casty-Buchmann Chur/Masans, Stiftung Lienhard-Hunger

 

JAZZ CLUB CHUR - Preise / Mitgliedschaft

 

Eintrittspreise
(pro Person)

Erwachsene   Fr.  35.--
SchĂŒler, Lehrlinge, Studenten (bis 16 
gratis)   Fr.  5.--


 

 

ErmÀssigungen
(pro Person)

fĂŒr Mitglieder
(auch fĂŒr SchĂŒler, Lehrlinge, Studenten ab 16!)  
Fr.  5.--

fĂŒr Gruppen ab 10 Personen
(Schulklassen, Reisegruppen, Vereine, Firmen usw.)  
Fr.  5.--

 

 

 

MitgliederbeitrÀge

Erwachsene einzeln   Fr.  30.--
Paare   Fr.  50.--
SchĂŒler, Lehrlinge, Studenten (ab 16)  
Fr.  5.--

 

 

 

 

Mitglied werden?

Tel.:  081 252 32 66   oder  Abendkasse

 

 

 

 

JAZZ CLUB CHUR - Empfehlungen

 

 

swissjazzorama - Die Schweizer Dokumentationsstelle fĂŒr Jazz mit Archiv und Galerie

Asylstrasse 10, 8610 Uster, Tel. 044 940 19 82, swiss@remove-this.jazzorama.ch

www.jazzorama.ch Mehr Infos ĂŒber das SJO / begleitende Veranstaltungen, Konzerte

www.jazzdaten.ch Suchmaschine ĂŒber die beim swissjazzorama vorhandenen Werke von Musikern         (CDs, Vinylplatten, Fotos, Biografien)

www.archivdaten.jazzorama.ch Suchmaschine ĂŒber vorhandene BĂŒcher, Musiknoten, Schelllacks usw.

Jeden Donnerstag: Live-Jazz in der Marsöl-Bar in 7000 Chur (Mehr Infos: www.weeklyjazz.ch)

Jazz im Kulturschuppen, 7250 Klosters (Mehr Infos: www.kulturschuppen.ch) 

Tangente Jazz, Haldengasse 47, FL-9492 Eschen (Mehr Infos: www.tangente.li) 

The Alpina Mountain Resort & Spa, 7064 Tschiertschen: Best of Piano Jazz Live at The Alpina         (Mehr Infos: www.the-alpina.com)

 

 

Foto-Chronik "30 Jahre JAZZ CLUB CHUR"

Im JAZZPODIUM, der fĂŒhrenden deutschen Fachzeitschrift fĂŒr engagierte Jazz-Enthusiasten, schreibt Reiner Kobe in der Ausgabe vom April 2008:

"Hier sind drei Jahrzehnte Jazzgeschichte dokumentiert, in lokalem Rahmen zwar, aber auf beispielhafte Weise. 360 Konzerte mit 1500 Musikern hat der Jazz Club Chur veranstaltet. Das mag wenig erscheinen, zumal Chur die Hauptstadt des Schweizer Kantons GraubĂŒnden ist, doch entscheidend sind Niveau und QualitĂ€t, mit der der kleine Club zu Werke geht. Im familiĂ€ren Rahmen geben die Musiker ihr Bestes, egal, ob sie sich Meriten noch verdienen mĂŒssen oder schon einen Namen haben wie Dave Brubeck und Clark Terry oder die inzwischen verstorbenen Jimmy Smith, Teddy Wilson, Art Blakey oder Milt Jackson. Es geht quer durch den stilistischen Garten, man gibt sich, wie zu erfahren ist, 'gemĂ€ssigt modern', blendet Blues, Dixie und Gospel bewusst aus. Der am 4. November 1977 gegrĂŒndete Jazz Club Chur, das sind im Prinzip Andrea Engi und Werner Tester, 'ein Zweimanngespann mit Damen', wie es im Vorwort des JubilĂ€umsbandes heisst. Die beiden GrĂŒndervĂ€ter können stolz auf das Erreichte sein. Engi, dem der Jazz 'gewissermassen in die Wiege gelegt' wurde, wie er einleitend schreibt, und Tester, der 'Dokumentalist' des Clubs, der alles in Wort und Bild festgehalten hat. So sind es vorwiegend seine Schwarz/Weiss-Aufnahmen, die den Band prĂ€gen und dem Club ein Gesicht geben. Er lebt von seinem Stammpublikum, 'Menschen verschiedenster Couleur, die Stile gleich Stile, Ideologie gleich Ideologie, Trends gleich Trends sein lassen'. Der fremde Leser und Betrachter kann daran teilhaben und sich anstecken lassen von dieser immensen Freude am Jazz."

Als "kleine Kulturgeschichte eines grossen Clubs" bezeichnet Ueli Staub, Vibraphonist des lĂ€ngst legendĂ€r gewordenen "Metronome Quintet", Initiant der Ausstellung und des Buches „Jazzstadt ZĂŒrich - Von Louis Armstrong bis Zurich Jazz Orchestra“, in seiner Buchbesprechung, welche im Schweizer "JAZZ'N'MORE"-Magazin erschienen ist, das 420-seitige, 1,6 kg schwere Monumentalwerk von Werner Tester ĂŒber den JAZZ CLUB CHUR. Tester hat das Buch mit Fotos, lĂŒckenlosen Angaben zur personellen und instrumentalen Besetzung, Kritiken, Notizen aus dem GĂ€stebuch u.a.m. ausgestattet, Andrea Engi hat Texte mit allerlei Anekdoten und Hintergrundinformationen hinzugefĂŒgt. So bietet das Buch nun einen erstaunlich reprĂ€sentativen Querschnitt durch das schweizerische und weltweite Jazzgeschehen der letzten 30 Jahre. Wer ein gĂ€ngiges Jazzlexikon neben das Musiker-Register legt, wird ĂŒberrascht sein, wieviel Prominenz aus aller Welt in Chur prĂ€sent ist und hier ein und aus geht. ErhĂ€ltlich ist das Buch zum Preise von Fr. 48.-- (+ Versandkosten) beim Jazz Club Chur (auch an dessen Abendkasse) sowie im Buchhandel.

Aktion bei Bestellung/Kauf beim Jazz Club: Fr. 25.--

"Provinz ist nur dort, wo man es zulĂ€sst", sagt Ingrid Mössinger, Generaldirektorin der Kunstsammlungen der SĂ€chsischen Stadt Chemnitz. Beim JAZZ CLUB CHUR ist völkerverbindende Weltoffenheit seit je Programm. Die Chronik soll dies eindrĂŒcklich belegen.

Kontakt

Jazz Club Chur
Andrea Engi
Postfach 55
7006 Chur
        
Tel. 081 252 32 66
Fax 081 250 49 15
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