Jazz Club Chur - Die nÀchsten Veranstaltungen

 

Churer Jazztage
Mittwoch, 19. MÀrz - Freitag, 21. MÀrz 2014, jeweils 20.15 Uhr, Hotel 3 Könige

Was ist Jazz? Dieser Frage gehen die drei Abende nach, welche der Jazz Club Chur seinem Publikum im Rahmen der Churer Jazztage prĂ€sentiert. Bis zum Swing waren sich alle darĂŒber einig, was Jazz ist, obwohl sich im Jazz in der Zeit von 1900 - 1940 von New Orleans ĂŒber Chicago bis Kansas City und New York schon gewaltig viel verĂ€ndert hatte. Dann kam 1942 der grosse Knall mit der "Erfindung" des Be Bop. Da schieden sich die Geister. Auf der einen Seite gab es die Dixie- und Swingfreunde, auf der anderen die Bopper. Man mied sich und wollte nicht verstehen, dass die Differenz gar nicht so riesig war. Der zweite grosse Knaller ergab sich, als ein paar Leute scheinbar alles bisherige ĂŒber den Haufen warfen und Free-Jazz machten. Das war anfangs der 60er Jahre. Seither gibt es "Jazzfreunde", die sich nicht mehr in ein modernes Konzert wagen, weil sie glauben, "modern" sei immer bloss "free". Dass auch das lĂ€ngst tempi passati sind, haben sie noch gar nicht bemerkt. Denn auch die Freejazzer machten ihre Musik ja nicht so frei, wie es tönte. Zusammenspielen mit anderen kann nur, wer seine Hausaufgaben gemacht und das Handwerk gelernt hat. Auch die guten Freejazzer kennen daher die Jazzgeschichte und wissen, wie es wo geklungen hat. Und sie könnten das auch locker spielen. Aber sie spielen keine ganze Standards, sondern werfen ihren Kollegen nur Fetzen davon zu. Wehe, wenn da keine Reaktion kommt. Das Repertoire hat man einfach im Kopf. Man erwartet vom anderen daher zwingend die passende Fortsetzung. NatĂŒrlich entsteht dabei viel Neues, aber gewiss nichts Falsches. Wer seine Ohren spitzt, muss immerzu schmunzeln, weil dauernd altes Zeug aufblitzt, das man lĂ€ngst kennt. Aber es ging natĂŒrlich noch weiter. Jazzmusiker sind immer unterwegs und hören in fremden LĂ€ndern Musik, die sie noch nicht kennen. Sie bauen Elemente dieser Musik in ihr Schaffen ein. Eine erste grosse Entdeckung war die brasilianische Musik. Da entwickelte sich aus dem Samba plötzlich der Bossa Nova. SpĂ€ter kamen andere Teile dazu, wie indische oder afrikanische Musik. Aus dem ganzen Puzzle entstand Weltmusik. Dass sich aus den vielen (Jazz-)Töpfen immer wieder auch kommerziell interessante Ableger herausgebildet haben, zeigt uns u.a. die ganze Entwicklung vom Rock zum Pop.

Zu den drei Konzerten:

Der Swing ist kurz vor seinem Kollaps in die Niederungen kommerzieller Tanzmusik abgestiegen. Man hĂ€tte ihn von seinem zuvor erreichten Höhepunkt aus auch weiterentwickeln können. Die Bopper haben das weitgehend verhindert. Aber nicht ganz: Wir prĂ€sentieren am ersten Abend mit den "Three Wise Men" und dem grossartigen Scott Hamilton "Swing", der keinerlei Spuren kommerzieller Tanzmusik am Hut hat, "Swing", der völlig entstaubt und geschickt mit neueren EinflĂŒssen angereichert wurde, "Swing", der Ă€usserst brillant und gekonnt gespielt wird. Einfach toll...

Der zweite Abend packt den Freejazz an seinen Hörnern und entwickelt daraus in genialer Weise hörbare Musik. Modern zwar, aber einfach saugut, was THE NU BAND aus dem vom Wiener Jazzlokal Porgy & Bess herausgefilterten Motiv macht: "Free ja - aber ĂŒberlegt von Musikern des 21. Jahrhunderts" bzw. "The Shape of Jazz to come". Kein Zweifel. Wir sind da am Puls der Zeit und freuen uns auf ein spektakulĂ€res und spannendes Jazz-Ereignis.

Und am dritten Abend ist so etwas wie Weltmusik der neuesten Generation angesagt. Die NZZ am Sonntag vom 9. Februar 2014 (Manfred Papst) berichtete auf sage und schreibe 1 1/4 Seiten (!) ĂŒber Sarah BĂŒchi unter dem Titel: "Sie macht die Musik der Zukunft" und dem Untertitel: "Die junge Schweizer SĂ€ngerin Sarah BĂŒchi hat in Amerika und Irland, in Indien und Ghana gelebt. Sie verbindet modernes Songwriting mit Jazz. Ihr neues Album ist eine Sensation." Dem haben wir nichts beizufĂŒgen. Wir freuen uns, wenige Tage nach dem Erscheinen des Albums "Flying Letters" bei Intakt Records, auf Sarahs zweiten Churer Auftritt.


Mittwoch, 19. MÀrz 2014, 20.15 Uhr, Hotel 3 Könige
Three Wise Men feat. Scott Hamilton
Frank Roberscheuten tenorsax, altosax, clarinet, Scott Hamilton tenorsax, Rossano Sportiello piano, Martin Breinschmid drums

Der grossartige Tenorsaxophonist Scott Hamilton gehört zu jenen Musikern, die in  Konzerten mitgewirkt haben, welche zu den Meilensteinen in der TĂ€tigkeit des JAZZ CLUB CHUR zĂ€hlen. Das ist Jahre her. Und so freut es uns natĂŒrlich riesig, dass er jetzt wieder einmal zu uns kommen wird. Denn zweifellos gehört er nach wie vor zu den weltweit fĂŒhrenden Saxophonisten des Mainstream Jazz. Begleitet wird er von einem erfahrenen Trio, das seit 2007 ĂŒberaus erfolgreich unterwegs ist. Der stets freundliche Saxophonist Frank Roberscheuten besticht durch seine Vielseitigkeit. Der Ausnahmepianist Rossano Sportiello wird innerhalb des Trios als dessen Herz bezeichnet. Martin Breinschmid geniesst nicht nur als exzellenter Schlagzeuger und Vibraphonist einen ausgezeichneten Ruf, sondern auch als symphonischer Perkussionist.

Beim JAZZ CLUB CHUR gastierte Scott Hamilton 1982 mit den Concord All Stars des berĂŒhmten Concord-Labels (mit Warren VachĂ©, Al Cohn, Dave McKenna, Cal Collins, Isla Eckinger und Butch Miles), 1989 in einer Co-Produktion mit dem Jazzfestival Bern mit den Newport Jazz Festival All Stars (mit Ruby Braff, Warren VachĂ©, Norris Turney, Ricky Ford, George Wein, Gray Sargent, Eddie Jones und Oliver Jackson) und 1995 mit Jimmy Cleveland's Ninety Five Special (mit Warren VachĂ©, John Bunch, Bucky Pizzarelli, Jeff Fuller und Jake Hanna). Frank Roberscheuten war 2011 mit seinem Hiptett bei uns (mit Shaunette Hildabrand, Colin Daw- son, Rolf Marx, Bernd Lhotzky, Henning Gailing und Michael Keul), Rossano Sportiello 2006 mit der Gruppe Tribute to Ralph Sutton (mit Jon-Eric Kellso, Ken Peplowsky, Joel Forbes und Ed Metz) und 2007 mit Eddie Erickson and his International Swing Band (mit Menno Daams, Antti Sarpila, Bill Allred, Henning Gailing und Moritz Gastreich).   

Scott Hamilton, geb. 1954 in Providence/Rhode Island, spielte bereits 1975 mit Roy Eldridge und zog 1976 nach New York, wo er dank Roy's Empfehlung sofort zu Engagements bei Anita O'Day und Hank Jones kam. Wenig spĂ€ter spielte er auch mit Jazzlegenden, wie Illinois Jacquet, Vic Dickenson und Jo Jones. Bereits im Dezember 1976 machte er mit John Bunch erste Aufnahmen und wurde dann auf dessen Empfehlung ins Orchester von Benny Goodman aufgenommen, mit welchem er bis in die 80er Jahre mit UnterbrĂŒchen immer wieder zu hören war. 1977 grĂŒndete er ein eigenes Quartet. Auch wurde er vom legendĂ€ren Concord-Label als Hausmusiker engagiert. So entstanden im Laufe der Jahre mehr als 40 Plattenaufnahmen mit Musikern, wie Dave McKenna, Jake Hanna, Woody Herman, Tony Bennett, Gerry Mulligan, Flip Phillips, Maxine Sullivan, Buddy Tate, Warren VachĂ©, Rosemary Clooney, Al Cohn, Cal Tjader, Charlie Byrd, Red Norvo und Ruby Braff. Frank Roberscheuten, geb. 1962 in Valkenswaard/NL, studierte klassische Gitarre am Royal Conservatory in Den Haaag und am Brabants Conservatory in Tilburg. Mit 15 grĂŒndete er seine erste Dixie-Band, gewann schon bald einen Radio-Preis und durfte dann am Montreux Jazzfestival auftreten. SpĂ€ter beschĂ€ftigte er sich ĂŒberwiegend mit dem Swing Jazz und leitete eine Gruppe zu Ehren von Duke Ellington. 1984 wirkte er erstmals an einer Plattenproduktion mit; seither sind es mehr als 70 geworden. Als Solist arbeitete er u. a. mit der Dutch Swing College Band, mit der Barrelhouse Jazzband, dem Trevor Richards Quartet und der Gruppe Les Haricots Rouges. Mit seiner Band, den Swing Cats, war er auf unzĂ€hligen internationalen Jazzfestivals zu Gast. Rossano Sportiello, geb. 1974 in Vigevano/Italien, schloss sein klassisches Pianostudium 1996 mit dem Konzertfachdiplom am MailĂ€nder Konservatorium ab. Schon 1992 wurde er Mitglied der bekannten Jazzformation "Milano Jazz Gang", mit welcher er bis Ende 2000 ganz Westeuropa bereiste. SpĂ€ter arbeitete er in der Band von Dan Barrett. Ab 2003 trat er regelmĂ€ssig in den USA auf, wo er seit etlichen Jahren auch wohnt. HĂ€ufig gab er Solokonzerte, in denen er sich weltweit als herausragender Stride-Pianist etablierte. Zu hören war er mit Musikern wie Gerry Mulligan, Slide Hampton, Clark Terry, Barry Harris, Dan Barrett, Kenny Davern, Bucky Pizzarelli, Bob Wilber, Warren VachĂ©, Bob Cranshaw, Mickey Roker, Harry Allen, Howard Alden, Joe Wilder, Eddie Locke, Joe La Barbera, Jake Hanna, Bill Charlap und Dick Hyman. Seit 2008 ist er regelmĂ€ssig auch mit dem Harry Allen Quartet zu hören. Seine zahlreichen CD's wurden öfters mit Preisen ausgezeichnet, so gewann "Piano On My Mind" 2005 den“Prix Du Jazz Classique de l’AcadĂ©mie du Jazz de France”. 2009 erhielt Sportiello den Ascona Jazz Award. Martin Breinschmid, geb. 1970 in Wien, machte sein Diplom als Musiker 1988 an der MusikuniversitĂ€t Wien. Als  Vibraphonist und Schlagzeuger ist er u.a. aufgetreten mit: Buddy De Franco, Terry Gibbs, Ken Peplovsky, Jake Hanna, Bucky Pizzarrelli, Peanuts Hucko, Bob Haggard, Bob Wilber, Bill Berry, Jim Galloway, George Masso, Antti Sarpila, Dan Barrett und Butch Miles. Breinschmid war mit dem Dave Brubeck Quartet in Wien als Vibraphonist zu hören, 1999 als Soloperkussionist am Tokushima-Festival in Japan, 2001 mit PrĂ€sident Bill Clinton (sax) an einer Jam Session, 2002 mit der Sonate fĂŒr Perkussion und 2 Klaviere von BartĂłk am Opernhaus von Kairo, 2004 als Perkussionist in Joe Zawinuls "Donausymphonie". Seit 1988 ist er Mitglied des Orchesters der Vereinigten Wiener BĂŒhnen. Als symphonischer Perkussionist hat er unter  Dirigenten wie Claudio Abbado, Zubin Mehta, Nikolaus Hanoncourt, Franz Welser-Moest und Roger Norrington gespielt und in Orchestern mitgewirkt, wie: Hanoncourts Concertus Musicus, Camerata Salzburg, Wiener Kammerphilharmonie, Wiener Kammeroper, RenĂ© Clemencic Consort, Wiener Mozart Orchester, the Israel Philharmonic, L. A. Philharmonic.


Donnerstag, 20. MÀrz 2014, 20.15 Uhr, Hotel 3 Könige
The Nu Band
Thomas Heberer trumpet, Mark Whitecage altosax, clarinet, Joe Fonda bass, Lou Grassi drums, percussion

Leider ist der auch fĂŒr diese neuerliche Tournee der Nu Band vorgesehene Star-Trompeter Roy Campbell, geb. 1952, am 9. Januar 2014 unerwarteterweise plötzlich verstorben. An seiner Stelle kommt nun der in der Szene des "Creative Jazz" ebenfalls sehr bedeutende Trompeter Thomas Heberer zu uns.

Die  ziemlich schrĂ€ge NU BAND haben wir dem Churer Publikum bereits 2005 und 2007 prĂ€sentiert, damals natĂŒrlich noch mit Roy Campbell. Dabei hat sie grossen Anklang gefunden, was nicht unbedingt zu erwarten war. Denn: Das seit der Jahrtausendwende bestehende Quartet der bereits etwas angegrauten Jazz-KoryphĂ€en, welche auszogen, um gemeinsam und ohne Bandleader High-Class-Avantgarde-Musik zu machen, gehört weiterhin zum ver-rĂŒcktesten, was der Jazz Club Chur seinem Publikum bieten kann. Die riesige Erfahrung der vier Musiker, von denen jeder sich ĂŒberaus erfolgreich in zahlreichen Projekten als Komponist, Bandleader oder Sideman weltbekannter Jazz-Stars in verschiedensten, teils archaischen, aber auch allerneuesten Stilrichtungen des Jazz und der neuen Musik hervorgetan hat, zeitigt umwerfende Ergebnisse. FĂŒr Spannung und Dynamik ist gesorgt. Vom Dixieland bis zum Experiment werden da alle nur denkbaren Elemente verarbeitet.

Beim JAZZ CLUB CHUR ist Joe Fonda ausserhalb der Nu Band schon 2001 als einfallsreicher Bassist der Gruppe "Conference Call" mit Gebhard Ullmann, Michael Jefry Stevens und dem umwerfenden Schlagzeuger Han Bennink aufgetreten, und dann wieder 2003 und 2012 mit der "Fonda/Stevens Group" mit Stevens, Herb Robertson und Harvey Sorgen.

Thomas Heberer, geb. 1965 in Schleswig, studierte 1984-87 an der Musikhochschule Köln unter Manfred Schoof. Er war Lehrbeauftragter der Musikhochschule Frankfurt/Main (1993-97) und 2007 Gastdozent am kanadischen Banff Centre, ferner ReprĂ€sentant Deutschlands bei der EBU Big Band (1998). Vor seinem Umzug nach New York City (2008) war er 12 Jahre lang Mitglied der Begleitband fĂŒr die Harald Schmidt Show, welche in dieser Zeit an mehr als 1000 TV Shows beteiligt war. Das Wuppertaler Tanztheater verwendet in seinen von Pina Bausch choreographierten StĂŒcken "FĂŒr die Kinder von gestern, heute und morgen" (2002) sowie "Ten Chi" (2004) Musik aus den unter Heberers Pseudonym T.O.M. erschienenen CDs Stella bzw. Mouth. Insgesamt hat Heberer mehr als 50 CDs als Sideman und ein Dutzend CDs unter eigenem Namen aufgenommem, u.a. mit Aki Takase, Alex von Schlippenbach, Enrico Rava, David Murray und Han Bennink. Zu hören war er auch mit Attila Zoller, Joachim KĂŒhn, Evan Parker, Charlie Mariano, David Moss, Oliver Lake, Albert Mangelsdorff und Tomasz Stanko. Heberer wurde 1990 der SWR-Jazzpreis und, gemeinsam mit seinem langjĂ€hrigen musikalischen Partner Dieter Manderscheid, der Preis der Deutschen Schallplattenkritik zuerkannt, letzterer fĂŒr das extrem schrĂ€ge Album "Chicago Breakdown – The Music of Jelly Roll Morton". Als Mitglied von Misha Mengelbergs und Han Benninks Instant Composers Pool (ICP) gewann er 2002 den begehrten Down Beat Critics TDWR-Poll, ausserdem 2004 den Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik mit der Aki Takase Band. Der unaufhörlich erfindungsreiche Saxophonist Mark Whitecage, geb. 1937, spielte schon 1955 mit Eric Dolphy, was ihn stark prĂ€gte. Nach dem Armeedienst arbeitete er in den 60er Jahren in New York, zeitweise zusammen mit dem Klarinettisten Perry Robinson. Durch Robinson lernte er Gunter Hampel kennen. In dessen Galaxie Dream Band blieb er fĂŒr 10 Jahre und spielte dabei auch mit Enrico Rava, Anthony Braxton und der phĂ€nomenalen SĂ€ngerin Jeanne Lee. Auch gehörte er in der damals prominent besetzten New Yorker Loft Szene zum eisernen Bestand. Es entstanden Platten mit Ar- thur Blythe, Charles Tyler u.a.m. Verschiedentlich trat er mit Paul Bley auf. 1976 spielte er zusammen mit Darius Brubeck Dave Brubeck-Hits. In den 80er Jahren trat er in Gruppen um Perry Robinson auch mit Tony Scott, Kenny Davern, Eddie Daniels und Dewey Redmann in Erscheinung. Ab 1995 war er in Gruppen um Anthony Braxton zu hören, auch als gefeierter Solist in dessen Oper "Trillium R". Der versierte Bassist Joe Fonda, geb. 1954 in New York, absolvierte das renommierte Berklee College. 1982-1984 war er Bassist und TĂ€nzer in der Sonomama Dance Company. International vor allem bekannt geworden ist er dann durch seine TĂ€tigkeit in verschiedenen Gruppen von Anthony Braxton, mit welchen er auch zahlreiche CD's eingespielt hat, inkl. Oper Trillium R. (1984 - 1999). Ferner ist er Co-Leader der Fonda/Stevens Group. Zu hören war er auch mit Archie Shepp, Pheeroan AkLaff, Perry Robinson, Kenny Barron, Curtis Fuller, Herb Robertson, Barry Altschul, Chico Hamilton, Gerry Hemingway und Lou Donaldson. Zu hören ist er auch auf Dutzenden von CDs. Der grossartige und extrem schnelle Schlagzeuger Lou Grassi, geb. 1947, hat sich international als Jazzmusiker traditioneller wie avantgardistischer Spielweisen des Jazz etabliert: In den frĂŒhen 70er Jahren arbeitete er in experimentellen Gruppen um Sheila Jordan und Jimmy Garrison, welche Musik, Tanz, Sprache und visuelle Kunst miteinander verbanden. Zum 100sten Geburtstag des legendĂ€ren Ragtime-Pianisten Eubie Blake spielte er 1983 vor grossem Publikum, zu dem auch der damalige US-PrĂ€sident Reagan gehörte, in einer Ragtime-Formation in der New Yorker St. Peter's Kirche. Seit 1984 leitet er die "Dixie Peppers", eine auf Swing und Dixieland spezialisierte Gruppe. 1989 war er auf Europa-Tournee mit dem bekannten Swingmusiker Warren VachĂ©. Danach gab es Auftritte und Projekte mit Charles Gayle, Perry Robinson, Gunter Hampel, Marshall Allen und anderen berĂŒhmten Avantgardisten. Seit 1994 arbeitet er in der progressiven New Yorker Avantgarde-Gruppe "The Improviser's Collective". Mit ihr gelangte er als einer der originellsten, kreativsten und versiertesten Drummer in dieser Sparte zu weltweiter Anerkennung. Auch hat er sich ĂŒber Jahrzehnte als Begleiter und Komponist in der Musical- und Modern Dance Szene einen ausgezeichneten Ruf erworben. Auf zahlreichen CD's ist er zudem zu hören mit John Tchicai, Steve Swell, Andreas Böttcher, Roswell Rudd, Burton Green u.a.m.


Freitag, 21. MÀrz 2014, 20.15 Uhr, Hotel 3 Könige
Sarah BĂŒchi - Flying Letters
Sarah BĂŒchi voice, composition, lyrics, Stefan Aeby piano, AndrĂ© Pousaz bass, Lionel Friedli drums

Stefan Aeby und AndrĂ© Pousaz gastierten beim JAZZ CLUB CHUR 2010 mit dem Tobias Preisig Quartet (Michi Stulz) und 2011 im Rahmen von Swiss Diagonales Jazz mit dem Stefan Aeby Trio (Julian Sartorius). Lionel Friedli hörten wir 2010 mit dem Christoph Stiefel Inner Language Trio (Thomas LĂ€hns) und 2013 im Rahmen von Swiss Diagonales Jazz mit der Gruppe "Breakfast on a Battlefield" (Lionel Gafner, Adrien Guerne, GaĂ«l Zwalen). Sarah BĂŒchi gastierte bereits am 19. Januar 2012 mit ihrer Gruppe "THALi" beim JAZZ CLUB CHUR mit Corinne Windler baritonsax, Stefan Aeby piano, AndrĂ© Pousaz bass und Michi Stulz drums. Schon damals hat der Jazz Club Chur auf ihr ungewöhnliches Talent und ihre extreme Umtriebigkeit hingewiesen.

Sarah BĂŒchi, geb. 1982, aufgewachsen in einer musikalischen Familie in den Kantonen Luzern und Glarus, entschloss sich nach einer Auszeichnung fĂŒr ein selbst geschriebenes Musical fĂŒr ein Musikstudium an der Musikhochschule Luzern (Abschluss 2007). Danach studierte sie 18 Monate lang sĂŒdindischen klassischen Gesang & Konnakkol bei R.A. Ramamani und T.A.S. Mani in Bangalore/Indien. Neben zahlreichen Konzerten in verschiedenen LokalitĂ€ten SĂŒdindiens gab sie eine “light classical” live-Performance fĂŒr den Fernsehsender “Doordarshan" am sĂŒdindischen Neujahrsfest 2008, sowie zwei karnatische Konzerte fĂŒr denselben Sender sowie fĂŒr den Sender „Suvarna“. Weitere Studienaufenthalte in Ghana (2010), Paris (2010), New York (2010) und New York (2011-12) folgten. Seit 2008 arbeitet sie als Dozentin fĂŒr Jazzgesang an der Jazzschule Dublin (Newpark Music Center). Seit 2012 absolviert sie zudem ein 3-Jahres Diploma am Complete Vocal Institute in Kopenhagen. Aktuell tritt sie mit den Gruppen Christy Doran's New Bag, Christoph Stiefel Septet, Thali, Trilogue und Swiss Indian Orchestra auf. Zu hören war sie auch mit Steve Coleman, Jen Shyu, Miles Okasaki, Dave Liebman, R.A. Ramamani, Christy Doran, Christoph Stiefel, Lucas Niggli, Nils Wogram, Philipp Schaufelberger, Matthieu Michel, Domenic Landlof, Adrian Mears, Ronan Guilfoyle. Ihre rege KonzerttĂ€tigkeit fĂŒhrte sie bereits ans Bray Jazzfestival, 12 points!-Festival in Dublin, Be Jazz Winterfestival Bern, Musiktage Stans, Bottlenote Festival Dublin, Delhi International Arts Festival, Schaffhauser Jazzfestival, Fringe Festival Dublin, Willisau Jazz Festival, Stimmenfestival Ettiswil. Seit einigen Wochen lebt sie in London. Stefan Aeby , geb. 1979 in Freiburg, machte nach einem Zertifikat am Konservatorium Freiburg den Master in Musikwissenschaft an der UniversitĂ€t Freiburg. Von 2004 bis 2010 unterrichtete er an der Jazzschule Montreux. Seit Herbst 2010 unterrichtet er am Konservatorium Freiburg. Zu hören war er u.a. mit Frank Tortiller, Gabriele Mirabassi, Rory Stuart, Bob Mintzer, Chris Potter, Claudio Puntin, Clarence Penn, David Pouradier Duteil, Yves Torchinsky, BĂ€nz Oester, Samuel Rohrer, Lisette Spinnler, Claudio Pontiggia, Marcel Papaux, Samuel Blaser, Popol Lavanchy, Julien Charlet, Rick Margitza, Patrice MorĂȘt, StĂ©phane Belmondo, Oscar D'Leon und Tom Harrell. Seit 2003 vertont er regelmĂ€ssig live Stummfilme aus den 20er Jahren. Zudem spielt er regelmĂ€ssig mit dem Tobias Preisig Quartet, Sarah BĂŒchi‘s Thali, Daniel Schenker Quartet, Lisette Spinnler Quartet, bucher-sommer-friedli & aeby. Verschiedene Tourneen fĂŒhrten ihn nach Japan, China, in verschiedene LĂ€nder SĂŒdamerikas, nach Afrika und durch grosse Teile Europas. AndrĂ© Pousaz, geb. 1983 in Visp, erhielt schon frĂŒh klassischen Unterricht und studierte dann an der Musikhochschule Luzern, Abteilung Jazz (Performance-Diplom mit Auszeichnung). 2006 gewann er den Förderpreis der Friedl Wald Stiftung. Seine Konzerte fĂŒhrten ihn nach Asien, durch Europa und SĂŒdamerika. Er spielte mit Musikern wie: Norbert Pfammatter, Fabian Kuratli, Daniel Humair, Sangoma Everett, Kurt Rosenwinkel, Christy Doran, Harald Haerter, Heiri KĂ€nzig, George Robert, Nat Su, Johannes Enders, John Voirol, Claudio Puntin, Christoph Erb, Peter SchĂ€rli, Yannick Barman, Gregoire Maret, Chris Wiesendanger, Antonello Messina, Colin Vallon, Rainer Tempel, Hans-Peter Pfammatter, Swiss Jazz Orchestra, Sina, Kuno Lauener, BĂŒne Huber, Pepe Lienhard, Hösli und Ricardo, Coal, Heidi Happy, Seven, Stefan Rusconi, Michael von der Heide, Marc Sway. Lionel Friedli, geb. 1975, studierte an der Hochschule fĂŒr Musik in Luzern. Zu hören war er u.a. mit Marc Ribot, Fred Frith, Ellery Eskelin, Heiri KĂ€nzig, Michel Wintsch, Mathieu Michel, Lucien Dubuis, Franziska Baumann, Hans Koch, Martin SchĂŒtz, Michael Zismann, Christy Doran, Christoph Stiefel, Vera Kappeler und Manuel Mengis. Lionel Friedli hat auf Tourneen die Schweiz, USA, Europa, Asien, Lateinamerika und Australien besucht. Oft tritt er an Festivals auf (Willisau, Cully, Jazz d'Or, Winter Jazz Fest, Montreux, Rom, BogotĂ ). Von der Foundation Pro-Helvetia wurde er im Rahmen des Projekts “Förderung PrioritĂ€t fĂŒr Jazz“ unterstĂŒtzt. KĂŒrzlich besuchte er Workshops in New York als Teil des “kulturellen Austauschs des Kantons Bern“.

 

JAZZ CLUB CHUR - Programmauszug:

 

Samstag, 11. Januar 2014, 20.15 Uhr, Hotel 3 Könige                     Ernst Gerber Memorial
JĂŒrg Morgenthaler & Friends feat. Gustl Mayer tenorsax, JĂŒrg Morgenthaler tenorsax/clarinet, Joe Haider piano, Thomas DĂŒrst bass, Peter Schmidlin drums

Freitag, 14. Februar 2014, 20.15 Uhr, Hotel 3 Könige                        Don Menza Quartet
Don Menza tenorsax, clarinet, flute, Renato Chicco piano, Stephan Kurmann bass, Bernd
Reiter drums

Churer Jazztage im Hotel 3 Könige:

    Mittwoch, 19. MĂ€rz 2014, 20.15 Uhr                            Three Wise Men feat. Scott Hamilton
    Frank Roberscheuten sax, clarinet, Scott Hamilton tenorsax, Rossano Sportiello piano, Martin           Breinschmid drums

    Donnerstag, 20. MĂ€rz 2014, 20.15 Uhr, Hotel 3 Könige                       The Nu Band
    Thomas Heberer trumpet, Mark Whitecage altosax, clarinet, Joe Fonda bass, Lou Grassi drums,          percussion

    Freitag, 21. MĂ€rz 2014, 20.15 Uhr, Hotel 3 Könige               Sarah BĂŒchi - Flying Letters
    Sarah BĂŒchi voice, Stephan Aeby piano, AndrĂ© Pousaz bass,     Lionel Friedli drums

Freitag, 16. Mai 2014, 20.15 Uhr, Hotel 3 König              Claudio Bellavitis 4tet – Jazz & Magic
Claudio Bellavitis piano, vocal, magic, Martino Vercesi guitar, Claudio Ottaviano bass, Matteo Rebulla drums

Freitag, 11. September 2014, 20.15 Uhr, Hotel 3 Könige                    Joe Haider Quartet
Domenic Landolf tenorsax, sopranosax, bass-clarinet, Joe Haider piano, Raffaele Bossard bass, Dominic Egli drums

Samstag, 11. Oktober 2014, 20.15 Uhr, Hotel 3 Könige                           Twobones
Paul Haag tb, Danilo Moccia tb, Dado Moroni p, Isla Eckinger b, Peter Schmidlin dr

Freitag, 31. Oktober 2014, 20.15 Uhr, Hotel 3 Könige                       Christoph Irniger Trio
Christoph Irniger tenorsax,  Raffaele Bossard bass, Ziv Ravitz drums

Freitag, 14. November 2014, 20.15 Uhr, Hotel 3 Könige                   Stefan Wagner Quintet
Stefan Wagner guitar, Edith Lettner altosax, sopranosax, Michael Gindl keyboard, Wolfgang Heinrich bass, Stephan Brodsky drums

Samstag, 6. Dezember 2014, 20.15 Uhr, Hotel 3 Könige                  VEIN feat. Dave Liebman
Dave Liebman sax, Michael Arbenz piano, Thomas LĂ€hns bass, Florian Arbenz drums


JAZZ CLUB CHUR - Dank

Stadt Chur, Kanton GraubĂŒnden/SWISSLOS, Beitragsfonds GraubĂŒndner Kantonalbank, Stiftung Casty-Buchmann

JAZZ CLUB CHUR - Preise / Mitgliedschaft

 

Eintrittspreise
(pro Person)

Erwachsene   Fr.  35.--
SchĂŒler, Lehrlinge, Studenten (bis 16  gratis)   Fr.  5.--


 

 

ErmÀssigungen
(pro Person)

fĂŒr Mitglieder
(auch fĂŒr SchĂŒler, Lehrlinge, Studenten ab 16!)   Fr.  5.--

fĂŒr Gruppen ab 10 Personen
(Schulklassen, Reisegruppen, Vereine, Firmen usw.)   Fr.  5.--

 

 

 

MitgliederbeitrÀge

Erwachsene einzeln   Fr.  30.--
Paare   Fr.  50.--

SchĂŒler, Lehrlinge, Studenten (ab 16)   Fr.  5.--



 

 

Mitglied werden?

Tel.:  081 252 32 66   oder  Abendkasse

 

 

JAZZ CLUB CHUR - Empfehlungen

swissjazzorama - Das Schweizer Jazzarchiv, Asylstrasse 10, 8610 Uster:

Ausstellung:       50 Jahre Jazzclub Uster

Neu:                   www.jazzdaten.ch    (Suchmaschine ĂŒber Archivdaten des swissjazzorama)

Neu im Archiv:   Sammlung Johnny Simmen (1918-2004)
(Mehr Infos / begleitende Veranstaltungen:     www.jazzorama.ch)


Jeden Donnerstag gibt es Live-Jazz mit BĂŒndner Musikern in der Bar des Restaurants Marsöl in Chur
(Mehr Infos:      www.weeklyjazz.ch)  http://www.weeklyjazz.ch


Jazz im Kulturschuppen Klosters:      ( Mehr Infos:      www.kulturschuppen.ch)

 

Tangente Jazz +, Haldengasse 47, FL-9492 Eschen    (Mehr Infos:       www.tangente.li)

JAZZ CLUB CHUR - Hinweis

SpĂ€tverbindung auf der Strecke Chur-ZĂŒrich je Freitag/Samstag, Samstag/Sonntag:

Chur-ZĂŒrich
Chur ab mit Komfort-Bus ab Postauto-Station 23.45
PfÀffikon/SZ an 00.55
PfÀffikon ab mit S-Bahn nach Rapperswil/Oberland 00.57 (eher etwas spÀter)
PfĂ€ffikon ab mit S-Bahn nach ZĂŒrich 01.12
ZĂŒrich an 01.53

ZĂŒrich-Chur
ZĂŒrich HB ab mit S8-Bahn 00.17
PfÀffikon/SZ an 00.59
PfÀffikon ab mit Komfort-Bus 01.05
Sargans an 01.50 / Bad Ragaz an 02.00 / Landquart an 02.10
Chur an 02.25

Foto-Chronik "30 Jahre JAZZ CLUB CHUR"

Im JAZZPODIUM, der fĂŒhrenden deutschen Fachzeitschrift fĂŒr engagierte Jazz-Enthusiasten, schreibt Reiner Kobe in der Ausgabe vom April 2008:

"Hier sind drei Jahrzehnte Jazzgeschichte dokumentiert, in lokalem Rahmen zwar, aber auf beispielhafte Weise. 360 Konzerte mit 1500 Musikern hat der Jazz Club Chur veranstaltet. Das mag wenig erscheinen, zumal Chur die Hauptstadt des Schweizer Kantons GraubĂŒnden ist, doch entscheidend sind Niveau und QualitĂ€t, mit der der kleine Club zu Werke geht. Im familiĂ€ren Rahmen geben die Musiker ihr Bestes, egal, ob sie sich Meriten noch verdienen mĂŒssen oder schon einen Namen haben wie Dave Brubeck und Clark Terry oder die inzwischen verstorbenen Jimmy Smith, Teddy Wilson, Art Blakey oder Milt Jackson. Es geht quer durch den stilistischen Garten, man gibt sich, wie zu erfahren ist, 'gemĂ€ssigt modern', blendet Blues, Dixie und Gospel bewusst aus. Der am 4. November 1977 gegrĂŒndete Jazz Club Chur, das sind im Prinzip Andrea Engi und Werner Tester, 'ein Zweimanngespann mit Damen', wie es im Vorwort des JubilĂ€umsbandes heisst. Die beiden GrĂŒndervĂ€ter können stolz auf das Erreichte sein. Engi, dem der Jazz 'gewissermassen in die Wiege gelegt' wurde, wie er einleitend schreibt, und Tester, der 'Dokumentalist' des Clubs, der alles in Wort und Bild festgehalten hat. So sind es vorwiegend seine Schwarz/Weiss-Aufnahmen, die den Band prĂ€gen und dem Club ein Gesicht geben. Er lebt von seinem Stammpublikum, 'Menschen verschiedenster Couleur, die Stile gleich Stile, Ideologie gleich Ideologie, Trends gleich Trends sein lassen'. Der fremde Leser und Betrachter kann daran teilhaben und sich anstecken lassen von dieser immensen Freude am Jazz."

Als "kleine Kulturgeschichte eines grossen Clubs" bezeichnet Ueli Staub, Vibraphonist des lĂ€ngst legendĂ€r gewordenen "Metronome Quintet", Initiant der Ausstellung und des Buches „Jazzstadt ZĂŒrich - Von Louis Armstrong bis Zurich Jazz Orchestra“, in seiner Buchbesprechung, welche im Schweizer "JAZZ'N'MORE"-Magazin erschienen ist, das 420-seitige, 1,6 kg schwere Monumentalwerk von Werner Tester ĂŒber den JAZZ CLUB CHUR. Tester hat das Buch mit Fotos, lĂŒckenlosen Angaben zur personellen und instrumentalen Besetzung, Kritiken, Notizen aus dem GĂ€stebuch u.a.m. ausgestattet, Andrea Engi hat Texte mit allerlei Anekdoten und Hintergrundinformationen hinzugefĂŒgt. So bietet das Buch nun einen erstaunlich reprĂ€sentativen Querschnitt durch das schweizerische und weltweite Jazzgeschehen der letzten 30 Jahre. Wer ein gĂ€ngiges Jazzlexikon neben das Musiker-Register legt, wird ĂŒberrascht sein, wieviel Prominenz aus aller Welt in Chur prĂ€sent ist und hier ein und aus geht. ErhĂ€ltlich ist das Buch zum Preise von Fr. 48.-- (+ Versandkosten) beim Jazz Club Chur (auch an dessen Abendkasse) sowie im Buchhandel.

Aktion bei Bestellung/Kauf beim Jazz Club: Fr. 35.--

"Provinz ist nur dort, wo man es zulĂ€sst", sagt Ingrid Mössinger, Generaldirektorin der Kunstsammlungen der SĂ€chsischen Stadt Chemnitz. Beim JAZZ CLUB CHUR ist völkerverbindende Weltoffenheit seit je Programm. Die Chronik soll dies eindrĂŒcklich belegen.

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