Jazz Club Chur - Die nächsten Veranstaltungen

Chur braucht Kultur, z.B. die handverlesenen, hochstehenden Livemusik-Rosinen des JAZZ CLUB CHUR. Wer möchte schon Stöpsel im Ohr haben und sich einsam bei schlechter Tonqualität mit immergleichen Tönen aus der Konserve berieseln lassen? Beim JAZZ CLUB CHUR darf man sehen, staunen und erleben, wie Musik entsteht und in unerwarteter Vielfalt erblüht.

 

Gebhard Ullmann

der grosse deutsche "Holzblaskoloss", steht im Zentrum der ersten beiden

Konzerte mit USA-Bands des Jahres 2015

 

Freitag, 23. Januar 2015 Scott DuBois Quartet

Samstag, 28. Februar 2015 Conference Call

jeweils Hotel 3 Könige, 20.15 Uhr

 

"Gebhard Ullmann is one of the finest improvising artists in the world today" (Paul Bley). Weltklassequalitäten hat er allemal, in Amerika gilt er als Star und in Berlin als schräger Vogel...

 

Beim JAZZ CLUB CHUR war Gebhard Ullmann erstmals 1998 zu hören mit seiner Grossformation "Tà Lam Neun", welcher auch der bekannte Churer Akkordeonist Hans Hassler angehörte. Es folgte 2001 sein erster Auftritt mit der Gruppe "Conference Call", damals bestehend aus Ullmann, Stevens, Fonda und dem Drum-Superstar Han Bennink. Und 2005 gastierte er dann mit seiner Band "Basement Research" bei uns (mit Julian Argüelles, Steve Swell, John Hebert und Gerald Cleaver).

 

Gebhard Ullmann, geb. 1957 in Bad Godesberg, studierte in Hamburg Medizin und Musik und lebt als professioneller Komponist, Saxophonist, Bassklarinettist und Flötist seit 1983 in Berlin, zeitweise auch in New York. Er gilt als eine der führenden Musikerpersönlichkeiten sowohl der Berliner als auch der internationalen Szene und hat mehr als 50 CDs als Leader oder Co-leader auf renommierten Labels wie Soul Note (Italien), Leo Records (England), Between The Lines (Deutschland), CIMP Records (USA), NotTwo Records (Polen), Clean Feed (Portugal) und Unit Records (Schweiz) veröffentlicht.

 

Für seine Arbeit erhielt er viele Preise darunter den Julius Hemphill Composition Award ('99) in zwei Kategorien, den Preis der Deutschen Phonoakademie ('83), einen der ersten Jazzpreise des SWF ('87) und zahlreiche Preise und Stipendien der Stadt Berlin. Die zweite CD seines Tà Lam Projekts wurde von der Deutschen Schallplattenkritik 1995 als beste CD des Jahres nominiert. Seine Veröffentlichungen Final Answer (2002), The Bigband Project (2004), New Basement Research (2008), News? No News! (2010), Mingus ! (2011) und Clarinet Trio - 4 (2012) wurden vom renommierten Magazin Downbeat unter den besten CDs des jeweiligen Jahres aufgeführt. AllAboutJazz New York und andere renommierte Magazine und Online Medien weltweit wählen seine Veröffentlichungen seit vielen Jahren regelmässig zu den besten des Jahres. Die CD Transatlantic erhielt 2012 den renommierten "Choc" des französischen Jazz Magazins.

 

Seit 2005 wurde Ullmann im Critics Poll des Downbeat regelmässig in der Kategorie Rising Star nominiert.

 

Ullmann bereiste mit seiner Musik sowohl Europa als auch Afrika, Nahost, die USA, Australien, Neuseeland, SĂĽdostasien, Kanada und Mexiko und spielte auf vielen der weltweit fĂĽhrenden Festivals.

 

Seine aktuellen Projekte sind: Basement Research (mit Julian Argüelles, Steve Swell, Pascal Niggenkemper und Gerald Cleaver), Conference Call (mit Michael Jefry Stevens, Joe Fonda und George Schuller), The Clarinet Trio (mit Jürgen Kupke und Michael Thieke), BassX3 (mit Chris Dahlgren und Clayton Thomas), das Berliner Quartett Gulf of Berlin (mit Gerhard Gschlössl, Johannes Fink und Steve Heather) sowie das Duo mit der Sängerin Almut Kühne.

 

Neuere Projekte sind zudem Le Double Trio de Clarinettes (das französische Trio de Clarinettes plus das Clarinet Trio), die Berlin Suite (mit 8 bekannten Musikern der aktuellen Berliner Szene) sowie das elektro/akustische Trio "Das Kondensat" (mit Oli Potratz und Eric Schäfer).

 

Ullmann ist ausserdem Mitglied des Scott DuBois Quartet, der GĂĽnter Lenz Springtime, des Hannes Zerbe Orchesters, des Projekts Lexicon von Chris Dahlgren sowie des Trios von Hans Hassler.

 

Ullmann arbeitete mit Paul Bley, Andy Emler, Han Bennink, Satoko Fujii, William Parker, Barry Altschul, Herb Ro- bertson, Marvin Smitty Smith, Laurent Cugny, Ellery Eskelin, Bob Moses, Keith Tippett, Frank Gratkowski, Sergeij Starostin, Tiger Okoshi, Bobby Previte, Ernst Ludwig Petrowsky, Glen Moore, Trilok Gurtu, Ab Baars, Andreas Willers, Lauren Newton, Andrew Cyrille, Sylvie Courvoisier, Steve Swell, Frank Möbus, Lee Konitz, Alexander v. Schlippenbach, Benoit Achiary, Willem Breuker, Carlos Bica, Enrico Rava, Rita Marcotulli, Bob Stewart, Dieter Glawischnig, Tony Malaby, Drew Gress, Michael Rabinowitz, Matt Wilson, Ivo Papasov, dem Ensemble Percussion de Guinee, dem Europäischen Radioorchester, dem spoken word Künstler Sadiq Bey, dem Schauspieler Otto Sander und vielen anderen aus der grossartigen Szene diesseits und jenseits des Atlantiks.

 

 

Freitag, 23. Januar 2015, 20.15 Uhr, Hotel 3 Könige

Scott DuBois Quartet

Gebhard Ullmann tenorsax, bassclarinet

Scott DuBois guitar, Thomas Morgan bass, Kresten Osgood drums

 

Scott DuBois, geb. 1978, dessen Urgrossmutter Gilli hiess und in Zizers wohnte, gastiert erstmals in Chur. Er hat sein Musikstudium an der Manhattan School of Music absolviert. Der renommierte Münchner Jazz Club Unterfahrt präsentiert das für den Tag nach Chur geplante Konzert seines Quartetts wie folgt: "Der US-amerikanische Jazzgitarrist, Komponist und Bandleader Scott DuBois hat mit seinem Quartett bereits mehrere erfolgreiche Alben aufgenom- men. Die CD "Black Hawk Dance" erhielt im Downbeat Magazin 5 Sterne. DuBois ist nicht nur wichtiger Protago- nist der New Yorker Jazzszene, sondern tourte auch durch diverse Clubs und Festivals in Nordamerika und Europa. 2005 wurde er zum Halbfinalisten der Thelonious Monk Jazz Competition gewählt. Die Fachpresse lobte ihn als "besten zeitgenössischen Jazzgitarristen" (Tomajazz), seine Musik als "außergewöhnlich...makellos, ein perfektes Juwel" (Cadence Magazine). Das Quartett performt DuBois' originelle, zukunftsweisenden Kompositionen mit dem Fokus auf Gruppenimprovisation, Interaktion und dem Unvorhersehbaren. Heute Abend wird die Combo DuBois' neueste Kompositionen uraufführen, die in den nächsten Tagen für ACT aufgenommen werden."

 

Wir holen noch etwas weiter aus: Aufgetreten ist Scott DuBois u.a. mit David Liebman, Chris Potter und Bob Mintzer. Mit Dave Liebman hat Scott DuBois 2004 und 2006 zwei CDs eingespielt. Es folgten ab 2008 drei CDs mit der heutigen Besetzung. Die zweite, Black Hawk Dance (2010) erhielt eine 5-Stern Kritik im Downbeat Magazine und die CD Landscape Scipture mit ihrem schönen Claude Monet - Cover wurde von America's National Public Radio unter die "Top Ten Jazz Records of 2012" gewählt. The New York City Jazz Record spricht von seiner "ergreifenden Musik für den meditativen Denker". Andere Kritiker bezeichnen seine eindrucksvollen Eigenkompositionen als impressionistisch.

 

Der hochtalentierte und vielbeschäftigte Bassist Thomas Morgan, geb. 1981 in Hayward/Kalifornien, gastierte 2009 mit dem "Samuel Blaser Quartet" beim JAZZ CLUB CHUR (mit dem damals in New York lebenden Schweizer Samuel Blaser trombone, Todd Neufeld guitar und Tyshawn Sorey drums). Nach seinem Studium an der Manhattan School of Music arbeitete er ab 2003 zusammen mit Steve Coleman, Joey Baron, Josh Roseman, Paul Motian, Brad Shepik, Steve Cardenas, Timuçin Sahin, Kenny Wollesen, Gerald Cleaver, Adam Rogers, Bill Frisell, Dan Weiss und Kenny Werner. Auf mehr als 70 CDs ist er u.a. zu hören mit Jim Black Trio, Dan Weiss Trio, Tomasz Stanko New York Quartet, Trio Landscape, Scott DuBois Quintet feat. Dave Liebman, Steve Coleman and Five Elements, Samuel Blaser & Paul Motian, Sylvie Courvoisier – Mark Feldman Quartet, Dan Tepfer Trio, John Abercrombie Quartet, Samuel Blaser Quartet, Tyshawn Sorey, Pete Robbins, David Binney und Stefano Romerio.

 

In Chur noch nie zu hören war Kresten Osgood, geb. 1976 in Lemvig/Midtjyllandhat/Dänemark. Er studierte 1997 – 2002 am Rytmisk Musikkonservatorium in Kopenhagen und arbeitete dann zunächst in verschiedenen Rockbands bis er sich definitiv dem Jazz zuwandte. Nach längerer Tätigkeit in Dänemark, wo er auch Festivals organisiert und eine Plattenfirma betreibt, wurden auch international bekannte Musiker auf ihn aufmerksam und ermöglichten ihm eine steile Karriere. Zu hören war er auf diesem Weg in Konzerten, auf Touneen und CDs u.a. mit Peter Brötzman, Oliver Lake, John Tchicai, Henry Grimes, Marshall Allen,William Parker, Tim Berne, Kurt Rosenwinkel, Brad Mehldau, Mark Turner, Chris Cheek, George Garzone und Joshua Redman. Auf etwa 30 CDs arbeitete er u.a. zusammen mit Sam Rivers, Paul Bley, Yusef Lateef und Dr. Lonnie Smith. 2006 wurde er mit dem Django d’Or in der Kategorie Contemporary Star of Jazz ausgezeichnet, 2010 erhielt er den Ben Webster Prize, auch wurde er von dänischen Jazzkritikern zum Musiker des Jahres gewählt.

 

 

Samstag, 28. Februar 2015, 20.15 Uhr, Hotel 3 Könige

CONFERENCE CALL

Gebhard Ullmann tenorsax, bassclarinet

Michael Jefry Stevens piano, Joe Fonda bass, George Schuller drums

 

Die Band Conference Call existiert seit 1998 und geht zurück auf die Zeit als Ullmann und Stevens in Park Slope (Brooklyn) Nachbarn waren. In Kritiken wird sie als Organismus bezeichnet, der komplex und ausbalanciert im einen Moment und voller Feuer im nächsten ist, der sich in allen Dimensionen und zudem in der eigenen Zeit und derjenigen der Musikgeschichte hin und her bewegt. Über die Jahre hat sich ein einzigartiger Bandsound etabliert, und das Quartett wird in den USA in letzter Zeit häufig als eine der führenden working units des zeitgenössischen Jazz bezeichnet. Conference Call ist ein kooperatives Projekt und mit 7 CD-Veröffentlichungen und über 20 Tourneen auf beiden Seiten des Atlantiks eine äusserst aktive und präsente Band.

 

Beim JAZZ CLUB CHUR gastierte die Gruppe "Conference Call" bereits 2001 mit Ullmann, Stevens, Fonda und dem Drum-Superstar Han Bennink. "The Fonda/Stevens Group" war 2003 und 2012 mit dem Trompeter Herb Ro- bertson und dem Schlagzeuger Harvey Sorgen bei uns. Michael Jefry Stevens war ausserdem 2008 mit dem Sänger Miles Griffith und 2010 mit der Sängerin Joyce Cobb hier zu hören, Joe Fonda 2005 und 2007 mit "The NU Band".

 

Michael Jefry Stevens, geb. 1951 in New York, steht heute fest und als grosser Könner auf zwei Säulen: Er pflegt modernen Mainstream Jazz einerseits und kreative improvisierte Musik anderseits. Bis es soweit war, hat er lange gebraucht. Selbstverständlich war er schon immer Musiker und empfing seine ersten Pianostunden schon als 5-jähriger Bub. Als er 8 Jahre alt war, zog die Familie nach Florida. Jahrelang machte er dann Rock & Roll und spielte Far- fisa Orgel. Mit zunehmender Begeisterung befasste er sich mit Jazz. 1980 kam er nach New York zurück. Dort studierte er intensiv und lange bei Sir Roland Hanna, Jimmy Heath und Donald Byrd am Queens College. Oft war er in dieser Zeit auch auf Tournee, zunächst mit der Gruppe Liquid Time des legendären Saxophonisten Marc Whitecage, dann 1988-90 als Co-leader mit dem exzellenten Mosaic Sextet (mit Dave Douglas, Mark Feldman, Michael Rabino- witz, Joe Fonda und Harvey Sorgen). Es folgten Auftritte, nationale und weltweite Tourneen und mehr als 80 CD- Produktionen mit eigenen und fremden Bands, so mit dem Stevens, Siegel & Ferguson Trio, mit der Fonda-Stevens Group (12 CDs ab 1992 bis heute), mit Conference Call, mit The Equinox Trio (mit Dominic Duval), mit dem Duo Haiku (mit Mark Feldmann), mit dem Griffith/Stevens Quartet und mit so bekannten Musikern, wie Gerry Heming- way, Dave Liebman, Valery Ponomarev, Leo Smith, Perry Robinson, Matt Wilson und Cecil Bridgewater. Seine rege Lehr- und Kompositionstätigkeit ist belegt durch zahlreiche Auszeichnungen, Engagements und Arbeiten: über 320 Kompositionen für Pianosolo, Gesang, Streichquartette, Combos, Big Bands usw. tragen seinen Namen, er gab Workshops in Argentinien, Mexiko und Liechtenstein, er unterrichtete 1990-92 am Five Towns College, beim renom- mierten Wettbewerb "Monaco International Jazz Composition" erhielt er 1998 den 2. Preis, er gab 2002 Kurse an der Royal Academy in Dänemark und ab 2002 am Rhodes College in Memphis, 2007 erhielt er einen "Professional Development Support Grant" von der Tennesee Art's Commission, 2009 wurde er "Steinway" Performing Artist. In neuester Zeit war er tätig mit den Gruppen Eastern Boundary Quartet aus Ungarn (mit Balazs Bagyi und Mihaly Borbely), the "Brain Inventory Trio" aus Finnland (mit Esa Pietila und Juho Laitenen), dem Ewald Hügle Quartet (mit Christian Weber und Dieter Ulrich) sowie mit einem Quartett um Brian "Breeze" Cayolle aus New Orleans. Auf seiner neuesten CD (2014) mit dem Wendy Jones Quartet sind 11 Kompositionen von ihm zu hören.

 

Joe Fonda, geb. 1954 in Amsterdam/New York, studierte anfangs der 1970er Jahre Bass an der Berklee School of Music. 1979-85 arbeitete er im Creative Musicians Improvisors Forum von Leo Smith und war Bassist im American Tap Dance Orchestra von Brenda Bufalino. 1982-86 war er Bassist und Tänzer bei der Sonomama Dance Company. 1984-99 tourte er weltweit in verschiedenen Bands von Anthony Braxton. 1994 bis 1999 war er zudem im Vorstand, ab 1997 als Vorsitzender, der bedeutenden Tri-Centric Foundation und Mitglied des von Braxton geleiteten, zeitweise 38-köpfigen Tri-Centric Orchestra. An der Premiere von Braxtons Oper "Shalla Fears for the Poor" in New York spielte er 1996 den Bass. 2001-11 war er musikalischer Leiter des Connecticut Composers and Improvisers Festival. Seit Jahren ist Fonda auf unzähligen Tourneen und mit CD-Produktionen beschäftigt mit der Fonda-Stevens- Group, mit Conference Call sowie mit The Nu Band, The Fab Trio und Bottoms Out. Sehr präsent, auch an zahlreichen Festivals, war er insbesondere in den USA, in Kanada, in Europa und in Asien. Mit der Gruppe From the Source ist er neuerdings unterwegs mit der Steptänzerin Brenda Bufalino, der Sängerin Vicki Dodd und drei Jazzmusikern. Ebenfalls neu ist seine Gruppe The Off Road Quartet, in welcher Musiker aus 4 Ländern ihre verschiedenen Kulturen aufenanderwirken lassen: Xu Fengxia aus China, Carlos Zingaro aus Portugal und Lukas Niggli aus der Schweiz. In weiteren Auftritten und Tourneen war Fonda auch zu hören mit Archie Shepp, Mark Whitecage, Ken McIntyre, Lou Donaldson, Bill und Kenny Barron, Perry Robinson, Dave Douglas, Curtis Fuller, Bill Dixon, Han Bennink, Bobby Naughton, Randy Weston, Carla Bley, Barry Altschul, Herbert Joos und Billy Bang.

 

George Schuller, geb. 1958 in New York, Sohn des legendären Third Stream-Exponenten Gunther Schuller und Bruder des Bassisten Ed Schuller, studierte bis 1982 am New England Conservatory of Music in Boston. Dort war er in den folgenden 12 Jahren als wichtiger Bestandteil der Szene zu hören mit Herb Pomeroy, Jaki Byard, Jerry Bergonzi, George Garzone, Mick Goodrick, John Lockwood, Ran Blake, Lisa Thorson, Billy Pierce und Hal Crook. 1984 war er Mitgründer der 12-köpfigen Band Orange Then Blue, mit welcher er bis Ende der 90er Jahre vielbeachtete Alben produzierte und Tourneen durch die USA, Kanada, den mittleren Osten und Europa absolvierte. Auch als Leader des Quartetts Schulldogs (mit seinem Bruder Ed, Tony Malaby und George Garzone) und der Gruppe Circle Wide (CDs mit Gastmusikern, wie Ingid Jensen, Donny McCaslin, Peter Apfelbaum und Brad Shepik) war er oft und in verschiedenen Ländern unterwegs. 1995 spielte er in der preisgekrönten Produktion Rush Hour von Joe Lovano mit (Album of the Year des Down Beat Magazine). Mit dem Oktett Jigsaw präsentiert er mit seinem Bruder Koryphäen, wie Mark Feldman, Dave Ballou und Tony Malaby. Zu hören war Schuller auch mit Musikern, wie Lee Konitz, Mose Allison, Dee Dee Bridgewater, Nnenna Freelon, Ran Blake, Fred Hersch, Armen Donelian, Burton Greene, Tom Varner, Mark Helias, Joe Fonda, Dave Douglas, Herb Robertson, Drew Gress, Michael Jefry Stevens, Liberty Ellman, Gebhard Ullmann, Myra Melford und The Smithsonian Jazz Masterworks Orchestra. Als Komponist erhielt er verschiedentlich Preise, so Massachusetts Artist Foundation Fellowship for Music Composition (1987), NEA Composition Grant (1995) und The Julius Hemphill Composition Award (2000). Seine Kompositionen und Arrangements wurden auf CDs eingespielt u.a. von Ran Blake, Burton Greene, Mike Metheny, Carlo Morena und Ed Schuller.

 

JAZZ CLUB CHUR - Programmauszug:

 

(noch unvollständig - weitere Konzerte in Planung)

 

Dienstag, 17. März 2015, 20.15 Uhr, Hotel 3 Könige - International Hot Jazz Quartet meets Japanese Friends

Duke Heitger (USA) trumpet, Engelbert Wrobel (D) clarinet, Paolo Alderighi (I) piano, Bernard Flegar (D) drums,

feat. Eiji Hanaoka clarinet, sopranosax, Nagome Sakuma guitar, Masato Kobayashi bass

 

Samstag, 11. April 2015, 20.15 Uhr, Hotel 3 Könige - Nicole Herzog-Stewy von Wattenwyl Group

Nicole Herzog vocal, Stewy von Wattenwyl piano, Daniel Bohnenblust altosax, Christoph Utzinger bass, Tobias Friedli drums, Beat von Wattenwyl percussion

 

Samstag, 17. Oktober 2015, 20.15 Uhr, Hotel 3 Könige

Patrick Bianco's "Cannonsoul" - Remembering Cannonball Adderley feat. Andy McKee

Patrick Bianco (CH) altosax, Peter Tuscher (D) trumpet, Renato Chicco (I) piano, Andy McKee (USA) bass, Bernd Reiter (A) drums

 

Freitag, 23. Oktober 2015, 20.15 Uhr, Hotel 3 Könige

Mehrjahreshöhepunkt mit dem Stafford James Project

Stafford James bass + Stringensemble des Chicago Sinfonietta Orchestra + sax/flute + guitar + bass + drums + percussion

JAZZ CLUB CHUR - Dank

Stadt Chur, Kanton GraubĂĽnden/SWISSLOS, Stiftung Dr. Valentin Malamoud, Beitragsfonds GKB, Stiftung Casty-Buchmann Chur/Masans, Stiftung Lienhard-Hunger

 

JAZZ CLUB CHUR - Preise / Mitgliedschaft

 

Eintrittspreise
(pro Person)

Erwachsene   Fr.  35.--
SchĂĽler, Lehrlinge, Studenten (bis 16  gratis)   Fr.  5.--


 

 

Ermässigungen
(pro Person)

fĂĽr Mitglieder
(auch fĂĽr SchĂĽler, Lehrlinge, Studenten ab 16!)   Fr.  5.--

fĂĽr Gruppen ab 10 Personen
(Schulklassen, Reisegruppen, Vereine, Firmen usw.)   Fr.  5.--

 

 

 

Mitgliederbeiträge

Erwachsene einzeln   Fr.  30.--
Paare   Fr.  50.--

SchĂĽler, Lehrlinge, Studenten (ab 16)   Fr.  5.--



 

 

Mitglied werden?

Tel.:  081 252 32 66   oder  Abendkasse

 

 

JAZZ CLUB CHUR - Empfehlungen

 

Musikssalon bei Privatleuten: Samstag, 7. März 2015, 20.00 Uhr, bei Mary und Andrea Engi, Zedernweg 1, 7000 Chur Vera Kappeler piano: Grossmutters Flügel

 

swissjazzorama - Das Schweizer Jazzarchiv, Asylstrasse 10, 8610 Uster, Tel. 044 940 19 82, swiss@jazzorama.ch

Ausstellung: 25 Jahre Schweizer Jazzarchiv - Das swissjazzorama feiert

www.jazzdaten.ch Suchmaschine ĂĽber die beim swissjazzorama vorhandenen Werke von Musikern

(CDs, Vinylplatten, Fotos, Biografien)

www.archivdaten.jazzorama.ch Suchmaschine ĂĽber vorhandene BĂĽcher, Musiknoten, Schelllacks usw.

www.jazzorama.ch Mehr Infos ĂĽber das SJO / begleitende Veranstaltungen

 

Jeden Donnerstag: Live-Jazz in der Marsöl-Bar in Chur (Mehr Infos: www.weeklyjazz.ch)

 

Jazz im Kulturschuppen Klosters (Mehr Infos: www.kulturschuppen.ch)

 

Tangente Jazz + Haldengasse 47, FL-9492 Eschen (Mehr Infos: www.tangente.li

 

JAZZ CLUB CHUR - Hinweis

Spätverbindung auf der Strecke Chur-Zürich je Freitag/Samstag, Samstag/Sonntag:

Chur-ZĂĽrich
Chur ab mit Komfort-Bus ab Postauto-Station 23.45
Pfäffikon/SZ an 00.55
Pfäffikon ab mit S-Bahn nach Rapperswil/Oberland 00.57 (eher etwas später)
Pfäffikon ab mit S-Bahn nach Zürich 01.12
ZĂĽrich an 01.53

ZĂĽrich-Chur
ZĂĽrich HB ab mit S8-Bahn 00.17
Pfäffikon/SZ an 00.59
Pfäffikon ab mit Komfort-Bus 01.05
Sargans an 01.50 / Bad Ragaz an 02.00 / Landquart an 02.10
Chur an 02.25

Foto-Chronik "30 Jahre JAZZ CLUB CHUR"

Im JAZZPODIUM, der fĂĽhrenden deutschen Fachzeitschrift fĂĽr engagierte Jazz-Enthusiasten, schreibt Reiner Kobe in der Ausgabe vom April 2008:

"Hier sind drei Jahrzehnte Jazzgeschichte dokumentiert, in lokalem Rahmen zwar, aber auf beispielhafte Weise. 360 Konzerte mit 1500 Musikern hat der Jazz Club Chur veranstaltet. Das mag wenig erscheinen, zumal Chur die Hauptstadt des Schweizer Kantons Graubünden ist, doch entscheidend sind Niveau und Qualität, mit der der kleine Club zu Werke geht. Im familiären Rahmen geben die Musiker ihr Bestes, egal, ob sie sich Meriten noch verdienen müssen oder schon einen Namen haben wie Dave Brubeck und Clark Terry oder die inzwischen verstorbenen Jimmy Smith, Teddy Wilson, Art Blakey oder Milt Jackson. Es geht quer durch den stilistischen Garten, man gibt sich, wie zu erfahren ist, 'gemässigt modern', blendet Blues, Dixie und Gospel bewusst aus. Der am 4. November 1977 gegründete Jazz Club Chur, das sind im Prinzip Andrea Engi und Werner Tester, 'ein Zweimanngespann mit Damen', wie es im Vorwort des Jubiläumsbandes heisst. Die beiden Gründerväter können stolz auf das Erreichte sein. Engi, dem der Jazz 'gewissermassen in die Wiege gelegt' wurde, wie er einleitend schreibt, und Tester, der 'Dokumentalist' des Clubs, der alles in Wort und Bild festgehalten hat. So sind es vorwiegend seine Schwarz/Weiss-Aufnahmen, die den Band prägen und dem Club ein Gesicht geben. Er lebt von seinem Stammpublikum, 'Menschen verschiedenster Couleur, die Stile gleich Stile, Ideologie gleich Ideologie, Trends gleich Trends sein lassen'. Der fremde Leser und Betrachter kann daran teilhaben und sich anstecken lassen von dieser immensen Freude am Jazz."

Als "kleine Kulturgeschichte eines grossen Clubs" bezeichnet Ueli Staub, Vibraphonist des längst legendär gewordenen "Metronome Quintet", Initiant der Ausstellung und des Buches „Jazzstadt Zürich - Von Louis Armstrong bis Zurich Jazz Orchestra“, in seiner Buchbesprechung, welche im Schweizer "JAZZ'N'MORE"-Magazin erschienen ist, das 420-seitige, 1,6 kg schwere Monumentalwerk von Werner Tester über den JAZZ CLUB CHUR. Tester hat das Buch mit Fotos, lückenlosen Angaben zur personellen und instrumentalen Besetzung, Kritiken, Notizen aus dem Gästebuch u.a.m. ausgestattet, Andrea Engi hat Texte mit allerlei Anekdoten und Hintergrundinformationen hinzugefügt. So bietet das Buch nun einen erstaunlich repräsentativen Querschnitt durch das schweizerische und weltweite Jazzgeschehen der letzten 30 Jahre. Wer ein gängiges Jazzlexikon neben das Musiker-Register legt, wird überrascht sein, wieviel Prominenz aus aller Welt in Chur präsent ist und hier ein und aus geht. Erhältlich ist das Buch zum Preise von Fr. 48.-- (+ Versandkosten) beim Jazz Club Chur (auch an dessen Abendkasse) sowie im Buchhandel.

Aktion bei Bestellung/Kauf beim Jazz Club: Fr. 25.--

"Provinz ist nur dort, wo man es zulässt", sagt Ingrid Mössinger, Generaldirektorin der Kunstsammlungen der Sächsischen Stadt Chemnitz. Beim JAZZ CLUB CHUR ist völkerverbindende Weltoffenheit seit je Programm. Die Chronik soll dies eindrücklich belegen.

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Andrea Engi
Postfach 55
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