Gebhard Ullmann: Basement Research

Samstag, 28. April 2018, 20.00 Uhr,

Aula des Schulhauses Stadtbaumgarten

Platzreservation und Auskünfte engi.andrea@sunrise.ch Tel. 081 252 32 66

Beim JAZZ CLUB CHUR gastierte Gebhard Ullmann 1998 mit seiner grossen Formation "Tà Lam Neun" feat. Hans Hassler, 2001 mit Conference Call (Michael Jefry Stevens, Joe Fonda und Han Bennink), 2005 mit Basement Research (Argüelles, Swell, Cleaver und John Hebert) und 2015 mit dem Scott DuBois Quartet und mit Conference Call. Steve Swell war 1988 mit Hank Robert's Black Pastels (mit Tim Berne, Art Baron, Dave Taylor und Joey Baron) bei uns. 

 

Basement Research war das erste Projekt von Gebhard Ullmann für das Label Soul Note in Zusammenarbeit mit dessen legendärem Gründer Giovanni Bonandrini. Aufgenommen in New York und veröffentlicht 1995 war es gleichzeitig der Beginn der Achse Berlin/New York, in deren Folge Ullmann nach New York zog und bis heute dort aber auch in Berlin eine ganze Reihe von hochgelobten transatlantischen Projekten initiierte. Die CD Basement Research präsentierte vier der interessantesten Individualisten der neuen Jazz Generation mit ihrer ganz persönlichen Sicht der Dinge. Sie wurde auf beiden Seiten des Atlantiks hervorragend aufgenommen und war unter anderem monatelang in den US-College-Radio-Jazz-Charts.

 

Besetzung:

Gebhard Ullmann tenorsax, bass-clarinet, Julian Argüelles baritonsax, Steve Swell trombone, Pascal Niggenkemper bass, Gerald Cleaver drums

Die zweite CD Kreuzberg Park East (mit Ellery Eskelin, Drew Gress und Phil Haynes) erschien 2000 bei Soul Note und wurde sogar noch besser als die erste CD aufgenommen. Verschiedene Zeitschriften in Europa und den USA bezeichneten sie als eine der besten CDs des Jahres, eine gar des Jahrhunderts.

 

Nach einer Europa Tournee 1999 auf der Tony Malaby Eskelin ersetzte (CD: Basement Research Live in Münster - NotTwo Records) und einer 5-jährigen Pause erschien Basement Research als neu formiertes Quintett 2004 erneut auf der Szene.

 

Die vierte CD unter dem Titel New Basement Research anlässlich von Gebhard Ullmanns 50. Geburtstag auf Soul Note veröffentlicht, präsentierte Julian Argüelles, Steve Swell, John Hebert und Gerald Cleaver. Sie erhielt im Downbeat mit 4 1/2 Sternen die beste Kritik der März 2008 Ausgabe.

 

Eine sehr erfolgreiche Tournee im Herbst 2007 endete mit einem fulminanten Auftritt beim Berliner Jazzfest.

Die beiden im Krakauer Alchemia Club während dieser Tournee live aufgenommenen CDs Don’t Touch My Music (NotTwo Records) wurden von AllAbout Jazz New York unter die besten Veröffentlichungen des Jahres 2009 gewählt. Die 7. CD erschien 2015 mit dem Titel Hat And Shoes auf Between The Lines.

 

Im April 2018 findet nun die Tournee zum 25-jährigen Jubiläum von Basement Research und zum 60. Geburtstag von Gebhard Ullmann statt. 

 

Biografien (aus wikipedia.de):

 

Gebhard Ullmann (* 2. November 1957 in Bad Godesberg) ist ein deutscher Jazzmusiker (Saxophone, Flöten, Bassklarinette) und Komponist.

Ullmann hatte in seiner Jugend zunächst klassischen Querflötenunterricht. Ab 1976 studierte er an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg Flöte und Saxophon und nahm daneben Saxophonunterricht bei Herb Geller und Dave Liebman. Laut Angaben seiner Homepage studierte er außerdem von 1977 bis 1983 Medizin. Bereits in dieser Zeit arbeitete er mit dem Gitarristen Andreas Willers im Duo, aber auch in einer Bluesband sowie einem Trio mit Keyboards und dadaistischen Vokalimprovisationen.

Seit 1983 lebte er in Berlin und prägte dort die Szene entscheidend mit. Zudem lebte er seit 1999 in New York City und leitete unterschiedlichste Formationen sowohl in Berlin als auch in NYC. 1984 entwickelten Ullmann und Willers mit Niko Schäuble das gemeinsame Quartett Out to Lunch, das internationale Tourneen unternahm, auf großen Festivals spielte und mit Enrico Rava tourte und auf-nahm. 1987 spielten Willers und Ullmann als Minimal Kidds mit Trilok Gurtu, später traten sie mit Steve Argüelles auf und nahmen mit Bob Stewart, Marvin Smitty Smith sowie Phil Haynes auf. 1991 begann er mit dem Ta Lam Projekt, eine seiner spektakulärsten Besetzungen (bis zu zehn Holzbläser plus Akkordeonist Hans Hassler), mit dem er weltweit auf Festivals gastierte und vier Tonträger veröffentlichte.

1993 rief er zusammen mit Soul-Note-Gründer Giovanni Bonandrini das Projekt Basement Research ins Leben, zunächst ein Quartett mit Ellery Eskelin (später Tony Malaby), Drew Gress und Phil Haynes entwickelte es sich zu einem Quintett (mit Julian Argüelles, Steve Swell, John Hébert später Pascal Niggenkemper und Gerald Cleaver).

Weitere Projekte sind das Clarinet Trio (mit Jürgen Kupke und Michael Thieke bzw. Theo Nabicht, 5 CDs auf Leo Records), das Trio BassX3 (dieses kombiniert zwei Kontrabässe - Chris Dahlgren und Peter Herbert, später Clayton Thomas - mit seiner Bassklarinette und Bassflöte), das transatlantische Quartett Conference Call (mit Michael Jefry Stevens, Joe Fonda und George Schuller), das ebenfalls transatlantische Quartett The Chicago Plan (mit Steve Swell, Fred Lonberg-Holm und Michael Zerang). 2014 veröffentlichte er das Double Trio de Clarinettes (das Clarinet Trio zusammen mit dem französischen Trio de Clarinettes), das Berliner Quartett GULF of Berlin sowie eine Duo-Produktion mit der Vokalistin Almut Kühne. In letzterem Projekt wie auch in einem neuen Solo Programm arbeitete er erstmals mittels sampling und looping. 2017 veröffentlichte er anlässlich seines 60. Geburtstags die erste CD mit dem elektro/akustischen Trio Das Kondensat (mit Oliver Potratz und Eric Schaefer) und gab ein Duokonzert beim Jazzfest Berlin mit dem Schlagzeuger und Pianisten Tyshawn Sorey.

2015 hatte Ullmann seinen 50. Tonträger als Bandleader/Co-Leader veröffentlicht. Als Sideman war er tätig bei in der Springtime von Günter Lenz, in George und Ed Schullers Projekt Schulldogs, im Quartett des New Yorker Gitarristen Scott DuBois, im Berliner Projekt Stereo Lisa, in Chris Dahlgrens Lexicon, in The Silent Jazz Ensemble, der Berliner Grossformation Die Elefanten, in Hannes Zerbes Jazz Orchester, im Berliner Orchester der Pianistin Satoko Fujii und im Projekt Septych des belgi-schen Pianisten Bram de Looze.

Er arbeitet u. a. mit Paul Bley, Satoko Fujii, Armand Angster, Sylvain Kassap, Michael Rabinovitz, Ernst-Ludwig Petrowsky, the Ensemble Percussion de Guinee, Han Bennink, William Parker, Herb Robertson, Bob Moses, Keith Tippett, Frank Gratkowski, Bobby Previte, Glen Moore, Lauren Newton, Andrew Cyrille, Sylvie Courvoisier, Alexander von Schlippenbach, Willem Breuker, Michael Riessler, Rita Marcotulli, Dieter Glawischnig, Tom Rainey, Sergeij Starostin, Beñat Achiary, Frank Möbus oder Ivo Papasov.

Weiterhin arbeitete er in verschiedensten Theater- und genreübergreifenden Projekten u. a. mit Otto Sander oder dem Heiner Müller Projekt von Hannes Zerbe.

Preise und Auszeichnungen:

Für seine Arbeit erhielt er den Julius Hemphill Composition Award (1999) in zwei Kategorien, (gemeinsam mit Willers) den Preis der Deutschen Phonoakademie (1983) und den Jazzpreis des SWF (1987) sowie eine ganze Reihe von Stipendien und Preisen der Stadt Berlin. Die zweite CD seines Ta Lam-Projekts wurde mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik 1995 als beste Jazz CD des Jahres ausgezeichnet. Down Beat hat seine CDs Final Answer (2002), The Bigband Project (2004) und New Basement Research (2008) Poetry in Motion (2008) News? No News! (2010) Ta Lam 11- Mingus! (2011) Clarinet Trio 4 (2012) und "Hat And Shoes" (2015) unter den besten Tonträgern des jeweiligen Jahres aufgeführt. Andere renommierte Magazine und Onlineseiten wie AllAbout Jazz New York vergeben regelmäßig Höchstbewertungen für Gebhard-Ullmann-Veröffentlichungen. Die CD Transatlantic erhielt den renommierten Choc des JazzMags in Frankreich. Seit 2005 wird Ullmann im Kritiker-Poll des Down Beat regelmäßig in der Kategorie 'Rising Star' aufgeführt. Im Jahr 2017 erhielt er den ersten Jazzpreis der Stadt Berlin.

 

Julian Argüelles (* 28. Januar 1966 in Lichfield) ist ein britischer Tenorsaxophonist und Komponist. Er ist der jüngere Bruder des Schlagzeugers Steve Argüelles.

Julian Argüelles spielte zunächst Gitarre, wechselte dann aber zur Klarinette. Bereits mit dreizehn Jahren spielte er in seiner Heimatstadt in Jazzbands. Er begann seine musikalische Karriere in Big Bands, wie die European Community Big Band. 1994 kam er nach London und studierte kurz am Trinity College of Music; danach wurde er Mitglied der Formation Loose Tubes, bei der er vier Jahre blieb und zwei Alben aufnahm. 1991 erschien sein erstes Album unter eigenem Namen Phaedrus, mit John Taylor. Das zweite Album Home Truths wurde in Quartett-Besetzung mit Steve Swallow aufgenommen.

Julian Argüelles hat außerdem mit Musikern wie Archie Shepp, Tim Berne, Hermeto Pascoal, Steve Swallow, John Abercrombie, Dave Holland, Peter Erskine, Chris McGregor, Evan Parker, Michael Gibbs, John Scofield, Carla Bley, Dudu Pukwana, Arturo Sandoval, Colin Steele und Giorgio Gaslini gearbeitet und Platten aufgenommen. Er war ebenso Mitglied verschiedener Big Band-Formationen wie der Kenny Wheeler Big Band, Django Bates’ Delightful Precipice und Colin Towns’ Mask Orchestra. Im Juli 1995 nahm Julian Argüelles ein Konzert mit dem Lisbon Symphony Orchestra, das speziell für ihn von Mario Laginha komponiert worden war.

Von der BBC erhielt Argüelles den Auftrag, Musik für Oktett-Besetzung zu schreiben. Sie wurde auf dem Bath International Music Festival 1996 aufgeführt. Mit der Formation entstand auch eine CD, namens Skull View (1997). 1999 erschien die zweite Oktett-CD Escapade. Nach Morton und Cook gehört dieses Album „zu den besten britischen Jazzalben der letzten Zeit“; das Stück The Pow Wow erinnere an die Musik, die John Surman und John McLaughlin auf dem Album Extrapolation gespielt hätten.[1] Daneben schrieb Julian Argüelles Kompositionen für das Apollo Saxophone Quartet, das Berkshire Youth Jazz Orchestra, Walsall Youth Jazz Orchestra, The Fenland Youth Symphony Orchestra, die NDR Bigband und die Royal Academy of Music. 1999 erhielt er in den USA den Jazz Composers Alliance Kompositionspreis. 2004 erschien As Above So Below – ein längeres Werk für Jazzensemble and klassische Musiker, aufgeführt vom Trinity College of Music String Ensemble. Von November 2006 bis Juli 2011 war er Mitglied der hr-Bigband, mit der er auch ein eigenes Projekt Afrika im Exil mit Musik der südafrikanischen Exilanten Chris McGregor, Dudu Pukwana und Johnny Dyani in seinen Arrangements durchführen konnte.[2]

Neben seiner Tätigkeit als Musiker und Komponist unterrichtete er an der Royal Academy of Music, der Guildhall School of Music and Drama, der Glamorgan Jazz School und weiteren Workshops.

 

Steve Swell (* 6. Dezember 1954 in Newark/New Jersey) ist ein US-amerikanischer Posaunist des Creative Jazz

Swell spielte ab dem zehnten Lebensjahr Posaune. Er studierte ab 1973 am Jersey City State College und war Schüler von Roswell Rudd. 1975 kam er nach New York, wo er zunächst mit Musikern wie Lionel Hampton und Buddy Rich, Anthony Braxton und Jemeel Moondoc arbeitete.

Anfang der 1980er Jahre trat er häufig in Broadway-Shows auf. Er spielte in den Bands von Buddy Rich und Lionel Hampton. Bekannt wurde er 1985 durch ein Konzert mit Makanda Ken McIntyre in der Carnegie Hall. Anfang der 1990er Jahre tourte er mit Tim Bernes Gruppe Caos Totale und arbeitete mit Joey Barons Band Barondown und Phillip Johnstons Big Trouble. Außerdem war er Mitglied des The Little Huey Creative Music Orchestra, von Lou Grassis PoBand, von Cecil Taylors Orchestra Humane und Jemeel Moondocs Jus Grew Orchestra. Weiterhin arbeitete er mit Patrick Brennan, Bill Dixon (17 Musicians in Search of a Sound: Darfur, 2008), Butch Morris, John Zorn, Elliott Sharp und Perry Robinson.

1996 erschien sein erstes Album – Observations, eingespielt im Duo mit Chris Kelsey – als Bandleader auf dem CIMP Label, dem zahlreiche weitere als Leader oder Co-Leader folgten. Er arbeitete mit den Bands The Implicate Order, The Transcendentalists und Particle Data Group sowie einer Reihe von eigenen Trio- und Quartettformationen. Regelmäßige musikalische Partner sind Ken Filiano, William Parker und Lou Grassi. 2002 gründete er ein Trio mit dem Bassisten Tom Abbs und dem Schlagzeuger Geoff Mann, das mit Ursel Schlicht zum Quartett erweitert wurde. Mit Biggi Vinkeloe und Harris Eisenstadt bildete er das Trio The Diplomats. Mit Gebhard Ullmann, Fred Lonberg-Holm und Michael Zerang bildet er Ullmann/Swell´s Chicago Plan.

 

Pascal Niggenkemper (* 12. Juni 1978 in Engen, Hegau) ist ein deutsch-französischer Jazzmusiker (Kontrabass und Bandleader).

Niggenkemper lernte zunächst Geige und Klavier, bevor er mit 16 Jahren zum E-Bass und schließlich zum Kontrabass wechselte. Von 1999 bis 2004 studierte er an der Musikhochschule Köln Jazzkontrabass bei Dieter Manderscheid, seit 2002 bei Veit Schüßler klassischen Kontrabass und ab 2005 als Stipendiat des DAAD in New York, wo er an der Manhattan School of Music bei Jay Anderson studierte und den Master erwarb. Er spielte auch in der Landesjugendbigband NRW und im Bundesjazzorchester unter der Leitung von Peter Herbolzheimer.

In seiner Beschäftigung mit improvisierter Musik wirkte er an dem Multimedia-Tanzprojekt Turbo Pascale mit, mit Auftritten beim Jazzfestival Moers, der Jazzmesse Jazzahead Bremen und der WDR Jazznight. Des Weiteren war er Mitglied im Trio Sence (Album teine jälg) und arbeitete mit Kristjan Randalu. 2006 spielte er in Los Angeles u. a. mit Maria Schneider, Vince Mendoza und Gonzalo Rubalcaba. Auch wirkte er in der Henry Mancini Institute Big Band an dem Album Elevatiuon mit. 2009 gehörte er der Formation Mizo an. In New York gründete er ein eigenes Trio mit Robin Verheyen (Saxophon) und Tyshawn Sorey (Schlagzeug, Piano), mit dem ein erstes Album für das Label Konnex (pasàpas) und bei Europatourneen Aufnahmen für den WDR und den BR entstanden. Eine weitere Trioformation ist Pascal's Newfield mit dem Gitarristen Scott DuBois und dem Schlagzeuger Jeff Davis.

Mit seinem Trio aus Robin Verheyen und Tyshawn Sorey legte er 2010 das Album Urban Creatures vor. Sein 2011 gegründeten Septett Vision 7, zu dem Frank Gratkowski, Émilie Lesbros, Eve Risser, Frantz Loriot, Christian Lillinger und Els Vandeweyer gehören, präsentierte er bei den Festivals Jazzdor in Berlin (arte live web), Jazz à la Cité in Paris, Vive le Jazz in Köln sowie Jazzdor in Strasbourg sowie beim Pori Jazz. Dessen CD Lucky Prime erschien 2013 bei Clean Feed Records. Sein Trio upcoming hurricane mit Simon Nabatov am Klavier und Gerald Cleaver am Schlagzeug hat 2011 ein gleichnamiges Album veröffentlicht[1] und tourte in Nordamerika.

Niggenkemper spielt seit 2013 auch das Solo-Programm Look with Thine Ears. 2013 präsentierte er das Doppeltrio le 7ème continent auf dem Festival Vive le jazz in Köln.[2] Ferner arbeitete Niggenkemper mit Musikern wie Louis Sclavis, Wolfgang Puschnig, Gunther Schuller, Ingrid Schmoliner oder Steve Slagle zusammen.

 

Gerald W. Cleaver (* 4. Mai 1963 in Detroit) ist ein US-amerikanischer Jazz-Schlagzeuger und Bandleader des Creative Jazz und der improvisierten Musik. 

Cleaver arbeitete am Anfang seiner Musikerkarriere in der Jazzszene von Detroit, u. a. mit Ali Muhammad Jackson, Marcus Belgrave, Donald Walden und Rodney Whitaker. Er erhielt ein Stipendium und studierte um 1995 an der Jazz-Fakultät der University of Michigan. Während seines Studiums spielte er in der Band von Craig Taborn; in den 1990er Jahren arbeitete er dann u. a. mit Ralph Alessi, Franck Amsallem, Charles Gayle, Chris Lightcap, Joe Morris, Mat Maneri, Roscoe Mitchell, Mario Pavone, Wadada Leo Smith, David Torn, Gebhard Ullmanns Projekt Basement Research und Miroslav Vitouš.

Anfang der 2000er Jahre arbeitete er in der Band von Matthew Shipp, 2005 bei Lotte Anker und im Quartett von Daniel Guggenheim, 2006 bei Liberty Ellman. 2007 wirkte er an Sylvie Courvoisiers Album Lonelyville (Intakt) mit.

Mit seinem Sextett Veil of Names nahm Gerald Cleaver das Album Adjust auf, das 2001 auf dem La-bel Fresh Sounds New Talent erschien und an dem u. a. Mat Maneri, Ben Monder, Andrew Bishop, Craig Taborn und Reid Anderson mitwirkten. Außerdem arbeitet er mit den Formationen Uncle June, Violet Hour, NiMbNl und im Trio von Yaron Herman. 2008 veröffentlichte er das Album Gerald Cleaver's Detroit; 2009 folgte auf dem Label AUM Fidelity das Livealbum Farmers by Nature, an dem William Parker und Taborn mitwirkten. 2011 entstand das Trioalbum Book Of Three mit Taylor Ho Bynum und John Hébert. Cleaver spielte am 1. Juli 2012 auf dem JazzBaltica Festival als Sideman des Tomasz Stańko Quartetts.[1] Mit der Band Black Host (mit Darius Jones, Pascal Niggenkemper, Brandon Seabrook, Cooper-Moore) legte er 2013 das Album Life in the Sugar Candle Mines vor.

 

2013 gewann er in der „Rising Star“-Kategorie als Schlagzeuger die Polls des Down Beat.


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